Volk – was soll das denn sein?

Wer heutzutage – zumindest in Deutschland – das Wort “Volk” in den Mund nimmt, muss sich warm anziehen. Das Wort ist schließlich derartig missbraucht worden, dass man gar keinen Begriff mehr davon hat, was mit dem Wort eigentlich gemeint sein könnte. Darum gebraucht man es besser nicht mehr, oder?

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Begriffskunst – ein Versuch

Ein seltsames Wort: Begriffskunst. Was soll es eigentlich bedeuten? Ist „Begriff“ der Stoff, dem sich der Künstler widmet? Oder das Ziel, dem die Kunst zustrebt? Dem sie dienen will? Oder: ist diese Kunst eine, die letztlich des Begriffes Ausfluss ist, „des Begriffes Kunst“: der Begriff als Künstler sozusagen? Oder ist der Begriff gerade die Methode, oder besser Erscheinungsform, die sich […]

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Jahreswechsel 2015/2016

Was ist, vergeht – die Signatur des Tages verlangt von jedem mehr als bloß, was war. Was du im Innersten erstrebst, ertrag es Und bring es dienend deinem Leben dar. Im Innern wabern Nebel und verdecken in der Zerstörung Rauch das Schreckgesicht. Schau es dir an: die Flammen lecken den kalten Blick aus diesen Zügen nicht. Doch ohne ihn, der […]

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Warum ich (kein) plattdeutscher Liedermacher bin

Ich muss mir hier mal etwas von der Seele schreiben, über die Sprache Ostfrieslands und was sie mir bedeutet: Plattdeutsch ist doch etwas von gestern! Wer interessiert sich denn heute noch dafür? Rückständiges Volk, etwas bornierte Menschen, grobe Sprache, nur für den Alltag tauglich, Kultivierteres kann man damit gar nicht sagen! Für Komödien und Schwänke geeignet: also für Erzählungen aus […]

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Sehnsucht

Sehnsucht ist paradox. Man sucht das Sehnen, aber das Sehnen sucht gerade etwas anderes, was man eben nicht hat. Hätte man es, wäre die Sehnsucht nicht da. Aber die Sehnsucht zielt ja gerade darauf, es möglichst zu haben. Sehnsucht ist also eine selbstzerstörerische Sache. Oder? Wer sich nach etwas sehnt, sucht es. Und er macht sich Bilder davon, immer neue, […]

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