CD-Projekt “Em Huisken & jank frison – Fräiske Soang” – Bitte um Unterstützung

Inhaltliches zum Projekt

Im entsprechenden Beitrag (=> hier) wurde das CD Projekt “Fräiske Soang” mehr am Inhalt orientiert vorgestellt; weitere Informationen dazu werden folgen.

Wie dort bereits angedeutet: wenn es denn etwas Ordentliches werden soll, ist ein CD-Projekt eine teure Sache. Diese Frage ist hier das Thema.

Zusage der Realisierung

Vorab: ich mache das Projekt nicht, wie das heute häufig mit sogenannten “Crowdfunding”-Aktionen geschieht, von der finanziellen Unterstützung durch Interessenten und Förderer abhängig. Es wird realisiert, soweit nicht höhere Gewalt es verhindert. Das sage ich hiermit zu.

Bitte um Unterstützung

Em_Huisken_Vortrag

“jank frison” ist mein Projekt, das ich auf mein eigenes Risiko betreibe. Heike Büsing arbeitet aus freien Stücken mit, und ohne ihre äußerst engagierte und stabile Mitarbeit (seit 2013) wäre dies CD-Projekt gar nicht möglich geworden. Ihr Risiko beschränkt sich aber auf den Umfang ihrer Mitarbeit aufgrund der Absprachen, die wir miteinander treffen. Darum ist die Bitte um Unterstützung an dieser Stelle ausschließlich meine Sache.

Die CD-Produktion ist nur mit einem hohen Risiko für mich möglich, das gegebenenfalls an die (wirtschaftliche) Existenz gehen kann. Von der künstlerischen Arbeit aus gesehen, ist die Gelegenheit aber da, und die will ich nicht ungenutzt lassen. Es ist meine freie Entscheidung, dieses Risiko einzugehen.

Das nimmt mir aber ja nicht die Möglichkeit, an dieser Stelle um finanzielle Unterstützung zu bitten. Jeder noch so kleine Betrag macht die Sache leichter. Wer etwas beitragen möchte, sendet mir eine =>Mail oder nimmt anderweitig mit mir Kontakt auf, und erhält dann von mir die Kontodaten und weitere Informationen.

Solche Unterstützung sollte aber immer die Freiheit aller Beteiligten achten. Was ich darunter verstehe, lege ich im Folgenden dar. Wer Fragen dazu hat, kann sich sehr gerne an mich wenden.

Freiheit und Unterstützung

Das CD-Projekt “Fräiske Soang” soll in echt friesischer Manier realisiert werden: unter Achtung der individuellen Freiheit jedes Einzelnen, der sich irgendwie beteiligt. Das bezieht sich also sowohl auf mich als Initiator und Mitfinanzierer des Projektes, auf Heike Büsing als Mitmusikerin und ebenso auf jeden, der einen finanziellen Beitrag dazu beisteuern möchte.

Was bedeutet das konkret? Nun, an erster Stelle bedeutet es, dass ich aus meiner freien Entscheidung dafür geradestehe, dass das Projekt realisiert wird, wenn nicht höhere Gewalt es verhindert. Dann bedeutet es auch, dass wir – das Duo “jank frison” – allein und aus freier Entscheidung festlegen, was und wie auf der CD zu hören sein wird.

Für jeden, der etwas zur Unterstützung beitragen möchte, bedeutet es aber auch Freiheit: ausdrücklich soll sich niemand irgendwie verpflichtet fühlen, diesen oder jenen Beitrag beizusteuern, damit das Projekt stattfinden kann.

Das ist nämlich eine Eigenart, die den heute vielfach üblichen “Crowdfunding”-Aktionen anhaftet. Es wird ein Finanzierungsziel angegeben, und die Realisierung des Projektes ist in der Regel von dem Erreichen dieses Zieles abhängig. Das kann (moralischen) Druck ausüben auf Menschen, die verhindern wollen, dass das unterstützte Projekt scheitert. Und schließlich übt es (moralischen) Druck auf die Projektmitarbeiter aus, die Sache auch so zu gestalten, wie es die Unterstützer (voraussichtlich) erwarten.

Aus meiner Sicht hat das mit Freiheit nichts zu tun. Wirkliche Freiheit für künstlerisches Tun wird erst ermöglicht durch Schenkungen, die ohne Einflussmöglichkeit auf das Entstehende in freiem Vertrauen auf die Projektverantwortlichen gegeben werden. Auf die Möglichkeit solcher Schenkungen möchte ich hiermit aufmerksam machen.

Beträge, die in diesem Sinne beigesteuert werden (und – auch aus formalen Gründen – bei der Zuwendung ausdrücklich als Schenkung gekennzeichnet sind), helfen mir bei der Finanzierung, und dem Duo “jank frison” (Heike Büsing und ich) bei der künstlerischen Realisierung wirklich nachhaltig.

Dann erst entsteht aus solchen Geldflüssen wirkliche geistige Freiheit, aus der künstlerische und andere geistige Leistungen nachhaltig produktiv wirken können.

Und wenn es nun doch nicht klappt?

Verzeihung, aber ein solcher Einwand steht dem freien Friesen nicht gut zu Gesicht.

Entweder möchte der Fragende doch ganz sicher eine bestimmte Gegenleistung für sein Geld sehen, und also nicht schenken, sondern kaufen. Sorry, wir sind nicht käuflich. Das Risiko seiner Schenkung trägt jeder Schenkende selbst, nicht wir.

Oder der Schenkende hat nicht das Vertrauen in mich/uns, dass wir das Möglichste tun werden, oder dass wir die Sache überhaupt können. Dann sollte er das Schenken lieber lassen.

Oder – auch das kann noch sein – der Schenkungswillige weiß nicht genug über uns oder unser Projekt, um sich wirklich frei entscheiden zu können. Nun, dann sollten wir Verbindung aufnehmen, um die offenen Fragen zu klären.

Ich lasse mich gerne belehren, wenn es noch andere Gründe für eine solche Frage geben sollte, die ich jetzt hier übersehen habe. Dann höre ich gerne davon. Lernen macht frei, und ich bin ein Freiheitsfan. Darum ja auch “Fräiske Soang”.

Eala frya Fresena!

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden .