{"id":4288,"date":"2023-12-03T12:40:16","date_gmt":"2023-12-03T11:40:16","guid":{"rendered":"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/?p=4288"},"modified":"2024-06-05T12:11:03","modified_gmt":"2024-06-05T11:11:03","slug":"mensch-und-kosmos-aus-der-sicht-der-geisteswissenschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/2023\/12\/mensch-und-kosmos-aus-der-sicht-der-geisteswissenschaft\/","title":{"rendered":"Mensch und Kosmos aus der Sicht der Geisteswissenschaft"},"content":{"rendered":"<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-top-right\"><a href=\"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4288?print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/print.png\" alt=\"image_print\" title=\"Print Content\" \/><span class=\"pdfprnt-button-title pdfprnt-button-print-title\">F\u00fcr l\u00e4ngere Texte empfehle ich vorherigen Ausdruck<\/span><\/a><\/div>\n<p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>F\u00fcr alle Darstellungen aus der Geisteswissenschaft ist zu bedenken, dass die <strong>Art der Begriffsbildung<\/strong> eine andere ist als gewohnt. W\u00e4hrend wir im Alltag, vor allem bezogen auf \u00e4u\u00dfere Gegenst\u00e4nde vor allem feststehende, definierende Begriffe, manchmal sogar nur Namen im Sinne \u201eangehefteter Etiketten\u201c verwenden \u2013 so, wie es eben der damit erfassten Werkwelt im Raum entspricht, wo alle Gegenst\u00e4nde nebeneinander, getrennt voneinander erfasst werden m\u00fcssen \u2013 gelten im Geiste ganz andere Gesetze.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Allein schon, wenn wir bestimmte Verh\u00e4ltnisse durch Anwendung von Naturgesetzen beschreiben wollen, tritt dieses \u201eAndere\u201c ansatzweise auf: es gelten fast in allen F\u00e4llen mehrere, unterschiedliche Naturgesetze gleichzeitig, im Zusammenwirken und einander beeinflussend. Im Geistigen durchdringt sich also alles, hat keine definierbaren Grenzen gegen\u00fcber allem anderen und wirkt ineinander, gleichzeitig, am gleichen Ort. Wenn ein Einfluss sich \u00e4ndert, \u00e4ndern sich alle anderen auch entsprechend. Das Eine kann in das Andere \u00fcbergehen und umgekehrt.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Um dieses Ineinanderwirken zu beschreiben und zu verstehen, ben\u00f6tigt man daher bewegliche Begriffe, die sich dem Objekt anpassen und wandeln k\u00f6nnen. Ich nenne diese Art der Begriffsbildung hier einmal \u201emetamorphosierend\u201c, im Sinne der Metamorphose<a href=\"#sdfootnote1sym\" id=\"sdfootnote1anc\"><sup>1<\/sup><\/a> als Entwicklungs\u00fcbergang des Einen in das Andere. Nur solche Begriffe k\u00f6nnen auch Verh\u00e4ltnisse begreifen, die erst noch entstehen sollen, noch unbekannt sind, also zuk\u00fcnftig. Sie beschreiben dann gleichsam ein Ziel als Entwicklungsprozess, und bilden sich fort, indem die Zeit vorschreitet und die Ausgangspunkte des Begreifens ver\u00e4ndert.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Ein solcher Vorgang des Begreifens ist weniger eine Frage der Aufnahme und Verarbeitung von Inhalten als vielmehr ein pers\u00f6nlicher Entwicklungsvorgang des Begreifenden: er muss seine T\u00e4tigkeit den Vorg\u00e4ngen anpassen, die im Bereich der begriffenen Inhalte vonstatten gehen; es handelt sich also vorrangig um ein Er\u00fcben von F\u00e4higkeiten. Insofern ist auch das Lesen von Texten oder das Anh\u00f6ren von Vortr\u00e4gen aus der Geisteswissenschaft etwas Anderes als \u00dcblich: im Mitgehen mit dem Gedankengang <u>er\u00fcbt<\/u> der Leser oder Zuh\u00f6rer gleichsam im Ansatz den Weg zur Erkenntnis der Inhalte<a href=\"#sdfootnote2sym\" id=\"sdfootnote2anc\"><sup>2<\/sup><\/a><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Man sollte das bei allen Darstellungen dieser Art ber\u00fccksichtigen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Zustand und Prozess<\/h4>\n\n\n\n<p>Unsere heutige Lebensverfassung ist so geworden, dass wir vor allem und oft ganz einseitig nur den jeweils aktuellen Welt-Zustand ins Auge fassen, und dabei aus dem Blick verlieren, was diesem Zustand vorausgegangen ist, und vor allem, auf welchen <em>Wegen<\/em> sich das Heutige aus dem Vorigen entwickelt hat. Wir sind im Alltag meist so in das gerade Gegenw\u00e4rtige verstrickt, dass gar nicht dazu kommen, den Werdeprozess der Gegenwart zu ber\u00fccksichtigen. Ohne diesen Prozess im Bewusstsein zu haben, k\u00f6nnen wir aber gar nicht beurteilen, welche Rolle die gegenw\u00e4rtige Situation sozusagen als \u201eSchnappschuss\u201c im Gesamten spielt.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieser uns mindestens teilweise unbewusst bleibende Teil der Gegenwart ist aber immer mit dem aktuell vorhandenen Zustand gegeben \u2013 als dessen Unbewusstes, das aber vorhanden ist und wirkt. Wir bewahren es in unserer Erinnerung, wenn auch nicht immer fehlerfrei und unverzerrt.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Bewusstes und Unbewusstes<\/h4>\n\n\n\n<p>Insofern kann man auch sagen, dass zu uns, zu unserem Unterbewussten der gesamte Werdeprozess der gegenw\u00e4rtigen Welt-Situation geh\u00f6rt, sozusagen vom Weltenanfang an; denn wir selber, unsere eigene Existenz, beinhaltet ja auch einen Werdeprozess, einschliesslich des gesamt-menschheitlichen \u2013 nur eben g\u00e4nzlich unbewusst. Was uns hat werden lassen, als wirkende Macht in einem Lebensvorgang, kristallisiert sich gleichsam in eine Situation, die in sich nicht lebt, aber Teil eines Lebensprozesses ist. Indem wir dies bemerken, beginnen wir das zun\u00e4chst uns unbewusste Leben \u2013 unserer selbst, der Welt, der Menschheit \u2013 zun\u00e4chst erahnend in unser Inneres aufzunehmen. Wir selbst als Teil der Gesamt-Situation, jeder einzelne als sein pers\u00f6nliches eigenes Erlebniszentrum, nehmen so <em>im Geiste <\/em>das erstorbene Werk \u2013 die aktuelle Situation \u2013 in unser eigenes (geistiges) Wesen auf und beleben es im Innern neu, suchen zumindest Wege, das zu tun. So k\u00f6nnen wir lernen, die Gesamtsituation besser zu verstehen<a href=\"#sdfootnote3sym\" id=\"sdfootnote3anc\"><sup>3<\/sup><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Werden und Schaffen<\/h4>\n\n\n\n<p>Was also bisher einfach aus seinem eigenen Wesensantrieb geschehen und uns als solches geworden ist, erwirken wir <em>im Bewusstsein<\/em> neu und machen es zu unserem Eigenen. In der Regel nehmen wir ja an, dass dasjenige, was in unserem Eigenwesen \u2013 bewusst oder unbewusst \u2013 vorhanden ist, etwas von allem anderen Getrenntes sei. Das ist erkl\u00e4rlich, haben wir unsere Begriffe doch fast ausschliesslich an den Gegenst\u00e4nden der Aussenwelt gebildet, in der dort, wo ein Gegenstand ist, kein zweiter sein kann \u2013 das ist im Raume so. Aber dieses wache Gegenstandsbewusstsein ist eben nur ein Teil unseres Wesens, wie wir gesehen haben: der gesamte Bereich des Unterbewussten geh\u00f6rt ebenso zu uns, und dort ist keineswegs ausgemacht, dass jedes Einzelne nur <em>neben<\/em> dem Anderen bestehen kann. Die Dinge k\u00f6nnen schon bei abstrakten Naturgesetzen ineinandergreifen: in jedem Naturgegenstand gelten unz\u00e4hlige Naturgesetze gleichzeitig, gemeinsam, durchdringen sich und wirken zusammen. Naturgesetze sind geistige Tatsachen. Sobald sie im Geiste erfasst werden in ihrem Ineinanderwirken, strukturiert sich das vorher nur festgestellte, irgendwie vor sich gehende Werden zu einem sinnvollen geistigen Ganzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei kann festgestellt werden, dass mein eigenes Bewusstsein, meine Denkt\u00e4tigkeit, mit den wirkenden Naturgesetzen zusammenarbeitet, ebenfalls als geistige Tatsache. Mein Verstehen ist das Ergebnis. Damit ist wiederum darauf gedeutet, dass <em>im Geiste<\/em> eben nicht eines neben dem anderen ist, damit also <em>auch nicht mein geistiges Inneres (Denken) getrennt vom geistigen Inneren der Welt, der Natur <\/em>\u2013 Ich und Welt wirken ungetrennt ineinander, mein Geist und der Weltengeist sind von einer Art, ich bin gleichsam wie ein Naturgesetz oder ein Lebensweg ein Tropfen aus dem Ozean der gesamten Weltengeistigkeit. Damit ist meine Bewusstseinsarbeit, die die lebendigen Prozesse des Ineinanderwirkens im Geiste erfasst, ein Beitrag zur Neubelebung der gewordenen, gleichsam kristallisierten Situation, in der ich lebe.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Ein erster Blick<\/h4>\n\n\n\n<p>So ist das Tor ge\u00f6ffnet zu einem geistigen Blick auf den Zusammenhang von Mensch und Kosmos. Ich, als irdische Person, erkenne mich als Bestandteil des Weltenlebens, aus dessen Verst\u00e4ndnis sich aber erst die Grundlage ergibt, meine eigene Bedeutung im Ganzen und damit auch die Bedeutung des mich umgebenden Kosmos f\u00fcr mich zu erkennen und zu beurteilen. Mein denkender Beitrag zum Ganzen belebt das Gewordene; jedes Denken ist auch Tat (wie auch jede Tat Denken beinhaltet) und ver\u00e4ndert damit die Situation, bewegt sie, entwickelt sie weiter. Was <em>ich<\/em> will, aus eigenem Entschluss (also nicht getrieben von diesem oder jenem), ist so als <em>Wille<\/em> schon dem Ganzen einverleibt. \u00c4u\u00dfere Tatsache wird aus dem Willen erst, wenn die Kr\u00e4fte der Welt dazukommen, im Bewusstsein damit verbunden werden.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Regel nehmen wir ja an, wir k\u00f6nnten selber in der Welt etwas <em>bewusst ganz alleine<\/em> bewirken. Das ist aber ein Irrtum. Von einem in unserem Inneren auftauchenden Wollen haben wir bewusst ja nur unsere Vorstellung davon \u2013 wie oft irren wir uns in uns selber und bewirken ganz anderes, als wir selber meinten? Die Kr\u00e4fte, die daraus ein Weltereignis machen sind uns ganz unbewusst. Wir haben dar\u00fcber nur angelernte Theorien: ist nicht die einfachste Handbewegung \u2013 recht betrachtet \u2013 ein Mysterium? Es kommt also darauf an, unsere Willenskraft, die sich im Leben zeigen soll, so auszurichten, dass <em>dabei<\/em> Weltenkr\u00e4fte bewusst mitwirken k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir m\u00fcssen an dieser Stelle ein paar einfache Kl\u00e4rungen vornehmen; im Menschen wie im gesamten Kosmos lassen sich ja mehrere unterschiedliche Existenzebenen beschreiben:<\/p>\n\n\n\n<p>a) Das sinnlich Erfahrbare, was uns als gegebene, fertige Aussenwelt in jedem einzelnen Augenblick gegen\u00fcbertritt im <em>Raum<\/em>. Ich nenne dies einmal \u201ephysische Welt\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>b) Dasjenige geistige Kraftwesen, das die Bewegungen und Ver\u00e4nderungen der sinnlichen Gegenst\u00e4nde bewirkt (im eigenen Leib, der auch etwas Physisch-Sinnliches ist, wie auch in der sonstigen Welt), in mehr oder weniger gesetzm\u00e4\u00dfiger aber (fast immer) unberechenbarer, eben lebendiger Art und Weise. Ich nenne dies das \u201e\u00c4therische\u201c, im Einklang mit vielen in unserer Lebenswelt irgendwie bedeutsamen geistigen Lehren. Das wesentliche Element dieses Kraftwesens ist die <em>Zeit<\/em>.<br>Ein Sonderfall in diesem Bereich sind Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten, die in sich unver\u00e4nderlich und berechenbar sind und so gleichsam \u00e4therisch erscheinen aber eigentlich physisch (feststehend, abgrenzbar) sind: mechanische, physikalische etc. tote Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten des Maschinellen. Unsere heutige offizielle Wissenschaft ist weitgehend auf diesen physisch-gesetzm\u00e4\u00dfigen Bereich beschr\u00e4nkt.<\/p>\n\n\n\n<p>c) Dasjenige geistige Wesen, das ein inneres Erleben vom Physischen und \u00c4therischen hat, und durch Kr\u00e4fte der Anziehung und Absto\u00dfung in den ineinanderwirklenden Lebensprozessen Richtungen und Wirkungsweisen bestimmt. Ein solcher allgemeiner Begriff ist hier hilfreich, denn er ist sowohl auf den Menschen als auch auf den Kosmos anwendbar. Der Mensch bewegt Gedanken, Gef\u00fchle, Willensimpulse in die Welt hinein aufgrund der Antriebe, die sich ihm aus Sympathie und Antipathie ergeben. Ebenso bewegen sich die Gestirne (und auch unsere Erde, wir selber) im Zusammenhang von Anziehungs- und Absto\u00dfungskr\u00e4ften (Magnetismus, sogenannte \u201eSchwerkraft\u201c, dann aber auch die \u201eLeichtekraft\u201c, die Pflanzen und Menschen aufrichtet \u2013 wie und warum eigentlich?). Die Gestirne dabei als tote Materie anzusehen, ist dasselbe, wie den Menschen als einen Materieklumpen mit elektrisch verursachter Illusion einer Seele anzusehen \u2013 der Mensch selber ist aber Geistwesen<a href=\"#sdfootnote4sym\" id=\"sdfootnote4anc\"><sup>4<\/sup><\/a>. Auch die Gestirne und ihre Gruppierungen und Bewegungen sind in diesem Sinne wesenhaft! Diese Welt der das Leben aus dem Inneren heraus steuernden Kr\u00e4fte kann man daher auch die <em>astrale<\/em> nennen \u2013 also die Sternenwelt.<\/p>\n\n\n\n<p>d) Und dann gibt es uns selber als Geistwesen, die eben in einem physischen, einem \u00e4therischen und einem astralen Leib leben. Wir verstehen einander oft ebenso wenig, wie wir die in den Sternen, in den anderen Weltbereichen (Pflanze, Tier, Mineral) lebenden Wesen verstehen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Ein Bild von Mensch und Kosmos<\/h4>\n\n\n\n<p>Damit ist der erste Blick getan auf unser eigenes geistiges Dasein ebenso wie auf das Wesenhafte im Kosmos. Jeder von uns erlebt seinen eigenen, individuellen Kosmos \u2013 das ist unvermeidlich, denn jeder hat seinen eigenen, einzigartigen Schauplatz in sich selber als seinem \u201eWeltenzentrum\u201c. Die sinnliche Wahrnehmung kann nicht anders als unterschiedlich sein zwischen den Menschen \u2013 niemand hat dieselben Sinneswahrnehmungen wie ich, kann \u201edurch meine Augen schauen\u201c \u2013 das ist das Gesetz des physischen Welt, in der eben dort, wo ein Leib ist, kein zweiter sein kann, damit aber auch die Menschen unweigerlich \u2013 in dieser Hinsicht \u2013 immer allein und voneinander getrennt sind. Je weiter wir aufsteigen ins \u00c4therische (Lebensgesetzliche) und Astrale (Antriebsm\u00e4\u00dfige, im Sinne von Sympathie\/Anziehung und Antipathie\/Absto\u00dfung), desto mehr haben wir Gemeinsamkeiten, wirken wir <em>ineinander<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Grundsituation, ein Ich in einem Leib (physisch, \u00e4therisch, astral) in einer gegebenen Werkwelt zu sein, ist f\u00fcr alle Menschen gleich, universell. <em>Da, wo wir <\/em><em>also <\/em><em>g\u00e4nzlich voneinander getrennt sind, im Ich, sind wir daher zugleich in der allergr\u00f6\u00dften Einheit.<\/em> Mit solchen Gedanken betreten wir zugleich im Bewusstsein die Welt der Geistwesen, die sich in ihrem Wirken im Leben und in der Materie auspr\u00e4gen.<\/p>\n\n\n\n<p>Was die Welt uns zukommen l\u00e4sst, kann so nach und nach wie in einem Bild zu einem Verst\u00e4ndnis gebracht werden. Im Mittelalter (und in dessen Traditionen, die bis in die heutige Zeit wirken) hat man so den Begriff des Schicksals (und damit auch der Gottesstrafe) aufgefasst: als wesenhafte Antwort der Weltenwesen auf unsere Taten. Wir k\u00f6nnen dies nicht mehr gleicherma\u00dfen. Uns w\u00fcrde das auch unfrei machen, denn wir erleben zun\u00e4chst diese Weltenwesen nicht unmittelbar, und m\u00fcssten dann also den Erkl\u00e4rungen der Gottesgelehrten einfach glauben. F\u00fcr uns ist es darum n\u00f6tig, <em>zu verstehen<\/em> und uns selber ein lebendiges Bild davon zu machen. Das wird aber nur dann ein <em>wahres<\/em> Bild werden, wenn wir das voll bewusst tun k\u00f6nnen: in Ansehung unserer Sinneserlebnisse, im beobachtenden Durchleben der darin sich auspr\u00e4genden Kr\u00e4ftewirkungen, und im denkenden Verstehen der die Kr\u00e4fte steuernden Antriebe \u2013 also <em>wahr<\/em> ist es nur dann, wenn es ganz aus dem Ich kommt, aus dem Geiste, und <em>so <\/em>die Seelen-, Lebens- und physischen Kr\u00e4fte frei bewusst gestaltend gebraucht.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Lebenswege erf\u00fchlen<\/h4>\n\n\n\n<p>Dann wird auch unser <em>Gef\u00fchl<\/em> ein anderes: nicht mehr unbewusste Emotion (also durch Welt-, K\u00f6rper- und erlebte Seelenprozesse \u201efremd\u201c-gesteuert), sondern bewusst gestaltendes, wie tastendes Hinauswirken in die Welt aus dem Zentrum des Ich heraus. Das Gef\u00fchl wird dann zu einem immer objektiver sich entwickelnden Erkenntnisinstrument. Es zeichnet die Lebenswege erkennend nach, die mir aus <em>meinem<\/em> Kosmos heraus mein Schicksal mitteilen. Solange ich dies Schicksal nicht bewusst miterleben kann, bleibe ich unfrei; erst wo ich es mir objektiv gegen\u00fcberstellen kann, verstehen kann \u2013 also in inneren Bildern, Zeitgestalten, \u201eT\u00f6nen\u201c gleichsam seine Sprache vernehme \u2013 werde ich frei zu einem selbstbewussten Umgang damit. Ich trete dann gleichsam in ein Ringen mit dem Kosmos ein, werde zum Atlas, der den Kosmos auf seinen Schultern tr\u00e4gt.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><em><strong>Einschub: Atlas, der Tr\u00e4ger des Himmelsgew\u00f6lbes<\/strong><\/em><br><em>Vereinfachend gesagt, ist Atlas in der griechischen Mythologie ein Nachfahre des Kronos, des Geistes der <u>notwendigen<\/u><\/em>,<em> gleichm\u00e4\u00dfigen Entwicklung in der Zeit, der im Titanenkampf gegen die neuen, selbst\u00e4ndig gewordenen G\u00f6tter des Zeus auf des Kronos Seite stand. Nach dem Sieg des Zeus und seiner Scharen wurde Atlas f\u00fcr seine Treue zur notwendigen, damit also unfreien Entwicklung (Kronos) damit bestraft, dass er das Himmelsgew\u00f6lbe zu tragen hatte, um nun f\u00fcr alle Zeiten eine Wiederholung eines solchen G\u00f6tterkampfes zu verhindern. Der Mensch, der eine solche Aufgabe <u>bewusst <\/u>ergreift \u2013 den Kosmos also mit sich selber eins werden zu lassen, ihn somit in sich selber zu tragen und sich selber damit gleichzeitig dem Kosmos bewusst verstehend hin zu geben \u2013 wird gleichsam zu einem \u201emodernen Atlas\u201c. Den Titanenkampf schildern fast alle Mythologien in der einen oder anderen Art; er kommt auch in der germanischen Mythologie vor, dort als Krieg zwischen Wanen und Asen \u2013 also den alten und den neuen G\u00f6ttern.<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Freiheit und Liebe<\/h4>\n\n\n\n<p>Ich selber f\u00fchle dann die Welt und gestalte sie mitwirkend um; sie wirkt aus sich in Notwendigkeiten, wie der ganze Kosmos. Erst durch das Mitwirken des sich selber befreienden Ich kommt etwas Neues in den Kosmos hinein: die Freiheit, und mit ihr die wahre Liebe, die <em>ohne<\/em> Freiheit nur getriebenes Habenwollen bleibt. Die Liebe ist also die kosmische Aufgabe des Menschen: sie in Freiheit \u2013 durch Bewusstsein \u2013 zu entwickeln. Je mehr wir uns frei wollend, aus eigenem Antrieb studierend der Welt, dem Kosmos zuwenden, und den Menschen (also uns selber) als sinnvolles und notwendiges (die Not wendendes!) Glied dieses Kosmos begreifen lernen, desto mehr k\u00f6nnen wir unsere Aufgabe erf\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n<p>Alle Angst um unser kleines irdisches Pers\u00f6nchen wird uns nach und nach fader Abglanz von kleingeistigem irdischem Egoismus. Unser wahres Menschenwesen liegt in unserer kosmischen Aufgabe und ist unzerst\u00f6rbar und ewig \u2013 wenn wir uns denn aufschwingen, und es wirklich so <em>wollen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>\u00a9 Stefan Carl em Huisken 2023<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#sdfootnote1anc\" id=\"sdfootnote1sym\">1<\/a>vgl. zum Beispiel den Wikipedia-Artikel zur Metamorphose in der Mythologie: <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Metamorphose_(Mythologie)\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Metamorphose_(Mythologie)<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#sdfootnote2anc\" id=\"sdfootnote2sym\">2<\/a>Dass gerade und nur diese beiden Situationen \u2013 die pers\u00f6nliche Begegnung in einem Vortrag oder das Lesen eines Textes \u2013 die Freiheit wahren k\u00f6nnen, habe ich an anderer Stelle bereits ausgef\u00fchrt: vgl. Stefan Carl em Huisken: Menschenbegegnung, geschriebenes Wort, Ton- und Bildaufzeichnungen. \u2013 In: DIE LAHNUNG \u2013 Mitteilungen f\u00fcr individuelle Entwicklung und Lebenskunde, Nr. 10, S. 26ff oder im Internet Kurzlink <a href=\"https:\/\/ogy.de\/xdu1\">https:\/\/ogy.de\/xdu1<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#sdfootnote3anc\" id=\"sdfootnote3sym\">3<\/a>Ein ganz simples Beispiel, das wohl jeder kennt: man hat irgendwo einen Gegenstand abgelegt, den man nun nicht mehr wiederfinden kann, weil man sich den Ablageort nicht genau genug eingepr\u00e4gt hat. Man kann ihn aber wiederfinden, indem man <em>den Weg<\/em> bis zum Ablegen innerlich zur\u00fcckverfolgt: was habe ich getan, nachdem (oder bevor) ich den Gegenstand ablegte?<\/p>\n\n\n\n<p><a id=\"sdfootnote4sym\" href=\"#sdfootnote4anc\">4<\/a>vgl. Stefan Carl em Huisken: \u201eGeistwesen Mensch\u201c, in: DIE LAHNUNG \u2013 Mitteilungen f\u00fcr individuelle Entwicklung und Lebenskunde Nr. 10, S. 4ff, im Internet Kurzlink <a href=\"https:\/\/ogy.de\/8dz2\">https:\/\/ogy.de\/8dz2<\/a><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright is-resized\"><a href=\"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Cover_Wahnsinn_und_Denken_front-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"691\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Cover_Wahnsinn_und_Denken_front-scaled-691x1024.jpg\" alt=\"Cover Wahnsinn und Denken Kosmos\" class=\"wp-image-2646\" style=\"width:87px;height:129px\" srcset=\"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Cover_Wahnsinn_und_Denken_front-scaled-691x1024.jpg 691w, https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Cover_Wahnsinn_und_Denken_front-scaled-200x296.jpg 200w, https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Cover_Wahnsinn_und_Denken_front-scaled-300x445.jpg 300w, https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Cover_Wahnsinn_und_Denken_front-scaled-202x300.jpg 202w, https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Cover_Wahnsinn_und_Denken_front-scaled-768x1138.jpg 768w, https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Cover_Wahnsinn_und_Denken_front-scaled-600x889.jpg 600w, https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Cover_Wahnsinn_und_Denken_front-scaled-1036x1536.jpg 1036w, https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Cover_Wahnsinn_und_Denken_front-scaled-1382x2048.jpg 1382w, https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Cover_Wahnsinn_und_Denken_front-scaled-189x280.jpg 189w, https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Cover_Wahnsinn_und_Denken_front-scaled-256x380.jpg 256w, https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Cover_Wahnsinn_und_Denken_front-scaled.jpg 1727w\" sizes=\"auto, (max-width: 691px) 100vw, 691px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Denkerische Grundlagen f\u00fcr meine Darstellungen zur Situation der Gegenwart und der Bedeutung der Anthroposophie habe ich ver\u00f6ffentlicht in meinem Buch <a href=\"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/2021\/05\/wahnsinn-und-denken-der-kampf-geht-weiter\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u201eWahnsinn und Denken. Der Kampf um den Menschen\u201c,<\/a> das Sie <a href=\"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/produkt\/wahnsinn-und-denken-der-kampf-um-den-menschen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">hier<\/a> oder im Buchhandel bestellen k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein erster Blick auf unser eigenes geistiges Dasein ebenso wie auf das Wesenhafte im Kosmos in ihrem Zusammenhang.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[267],"tags":[443,180,207,508,358,206],"class_list":["post-4288","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-geisteswissenschaft","tag-bewusstsein","tag-freiheit","tag-geisteswissenschaft","tag-kosmos","tag-liebe","tag-neues-denken"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.4 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Mensch und Kosmos aus der Sicht der Geisteswissenschaft - 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