{"id":3723,"date":"2022-12-21T23:04:28","date_gmt":"2022-12-21T22:04:28","guid":{"rendered":"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/?p=3723"},"modified":"2022-12-21T23:36:57","modified_gmt":"2022-12-21T22:36:57","slug":"ueber-die-notwendigkeit-des-weltunterganges-umdenken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/2022\/12\/ueber-die-notwendigkeit-des-weltunterganges-umdenken\/","title":{"rendered":"\u00dcber die Notwendigkeit des Weltunterganges"},"content":{"rendered":"<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-top-right\"><a href=\"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3723?print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/print.png\" alt=\"image_print\" title=\"Print Content\" \/><span class=\"pdfprnt-button-title pdfprnt-button-print-title\">F\u00fcr l\u00e4ngere Texte empfehle ich vorherigen Ausdruck<\/span><\/a><\/div>\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Vorbemerkung \u2013 \u00fcber das Umdenken<\/h3>\n\n\n\n<p>In unserer Zeit h\u00e4ufen sich die Stimmen, die ein grunds\u00e4tzliches Umdenken fordern, eine ganz neue Grundlage f\u00fcr die Gestaltung des \u00e4u\u00dferen Lebens der Menschen. Die alte Art, dar\u00fcber zu denken, sei abgelebt und zeige ja an ihren Folgen, dass sie den Anforderungen, die mit dem Ziel eines menschenw\u00fcrdigen Lebens f\u00fcr alle verbunden sind, nicht gerecht werden k\u00f6nne.<\/p>\n\n\n\n<p>Einer solchen Auffassung kann man ja nur zustimmen. Dass das alte Denken und die daraus hervorgegangene Einrichtung des Lebens nicht mehr taugt, ist offensichtlich. Allein die Frage, wie denn so ein grunds\u00e4tzliches Umdenken m\u00f6glich wird, findet in all den Beteuerungen seiner Notwendigkeit kaum eine Antwort.<\/p>\n\n\n\n<p>Die alte Art der Weltgestaltung hat abgelebt, also gehen wir daran, eine neue, dem Menschen und seinem Geist gem\u00e4\u00dfe aufzubauen. Einen Beitrag, vielleicht <em>den entscheidenden <\/em>Beitrag dazu lieferte Rudolf Steiner mit dem Aufbau der anthroposophischen Geisteswissenschaft. Kaum ein Kulturimpuls der neueren Zeit ist so entschieden von den Vertretern des \u00fcberkommenen Wissenschaftsbetriebes ebenso wie von christlichen und anderen Religionsgemeinschaften abgelehnt und bek\u00e4mpft worden \u2013 und wird es noch. Man sieht daran: nichts ist den Menschen so unbequem, ja unannehmbar, wie die Forderung, sich selbst und seine Art des Umganges mit der Welt radikal in Frage zu stellen und neu zu gestalten; genau darum ging es aber Rudolf Steiner.<\/p>\n\n\n\n<p>Dennoch finden manche <em>Ergebnisse<\/em> anthroposophischer Geisteswissenschaft immer wieder neue Freunde: in der Medizin, der P\u00e4dagogik, der Landwirtschaft, den K\u00fcnsten und in anderen Bereichen nimmt man die Anregungen gerne auf. Denn da hat man Rezepte, so glaubt man, die man nutzen kann, um nur ein bisschen etwas anders zu machen, damit das Leben angenehmer wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber so wird nat\u00fcrlich aus dem von Rudolf Steiner angestrebten Umdenken nichts. Wenn umgedacht werden muss, ganz grundlegend, dann ist mit kosmetischen Ma\u00dfnahmen wie den genannten Rezepten nichts getan. Auch diese Rezepte werden nur so lange ein wenig funktionieren, wie in ihnen der Geist der anthroposophischen Geisteswissenschaft oder zumindest ein Rest seiner Tradition waltet. Die Entkr\u00e4ftung vieler anthroposophischer Initiativen im Leben der Welt wird immer offensichtlicher; von manchen ihrer Vertreter wird sogar aktiv die Anpassung an die Gebr\u00e4uche der gewordenen Lebenswelt gefordert und gef\u00f6rdert. Man will also der immer mehr krisengesch\u00fcttelten Lebenswelt der Menschen einen neuen, aufbauenden Impuls einfl\u00f6\u00dfen, indem man sich an sie anpa\u00dft. Das kann nicht funktionieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Versucht man dagegen, die L\u00f6sung scheinbar vordringlicher \u00e4u\u00dferer Probleme zur\u00fcckzustellen, um zun\u00e4chst an die Wurzel zu gehen und die Methoden solcher Probleml\u00f6sung in Frage zu stellen zugunsten grunds\u00e4tzlicher Erw\u00e4gungen \u00fcber den Menschen und sein Weltendasein, wird man leicht als weltferner Spintisierer angesehen, der das wirklich praktische Leben nicht achtet. Ein bisschen hat diese Haltung etwas von Bertold Brechts paradigmatischem Ausspruch: \u201eErst kommt das Fressen, dann die Moral\u201c. Man mache also \u2013 <em>egal wie \u2013 <\/em>erst einmal den Menschen das Leben ertr\u00e4glich bis angenehm, dann werden sie schon die Motivation und die Kraft zum Umdenken aufbringen \u2013 so \u00fcbersetze ich mir das.<\/p>\n\n\n\n<p>Was aber, wenn die L\u00f6sung der lebenspraktischen Probleme nicht gar mehr gelingt ohne ein grunds\u00e4tzliches Umdenken, vielleicht auch diesen Satz von Brecht betreffend? Wie, wenn unter dem Einfluss der mit Brechts Ausspruch verbundenen Ideologie dieses Umdenken schon lange unterdr\u00fcckt wurde und nun inzwischen <em>auch darum <\/em>mehr als \u00fcberf\u00e4llig ist? Rudolf Steiner sah jedenfalls die anthroposophische Geisteswissenschaft als Impulsgeber f\u00fcr ein solches, schon lange \u00fcberf\u00e4lliges Umdenken.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer nun aber versucht, wirklich selbst\u00e4ndig denkend die Wege solcher Geisteswissenschaft zu wandeln, sieht sich schnell mit der Aussage konfrontiert, diese Geisteswissenschaft sei unverst\u00e4ndlich und daher wenig hilfreich; und man wendet sich wieder ihren \u201eleichter verst\u00e4ndlichen und n\u00fctzlichen\u201c Ergebnissen zu. Dazu \u00e4u\u00dferte sich Rudolf Steiner unmissverst\u00e4ndlich: <em>\u201eEs mu\u00df unsere Wissenschaft so sein, da\u00df sie mehr Verstand notwendig macht, als man bisher anzuwenden gewohnt ist. Wenn man sagt, die Geisteswissenschaft kann man nicht verstehen, so liegt es aber nicht daran, da\u00df man nicht gen\u00fcgend Verstand hat, sondern da\u00df man nicht gen\u00fcgend Verstand anwenden will. Dar\u00fcber m\u00f6chte man sich gerne t\u00e4uschen. W\u00fcrde man so viel Verstand anwenden, wie der Mensch haute schon aufbringen kann, so w\u00fcrde man die Geisteswissenschaft schon verstehen.\u201c<a href=\"#sdfootnote1sym\" id=\"sdfootnote1anc\"><sup>1<\/sup><\/a><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Wer dazu neigt, in der anthroposophischen Geisteswissenschaft den unserer Zeit so offensichtlich notwendigen Impuls der Erneuerung des menschlichen Weltenlebens zu sehen, wird also gut beraten sein, wenn er sich in seinen Bem\u00fchungen um die Vertiefung der geistigen Grundlagen f\u00fcr eine Umkehr im menschlichen Weltenleben von solchen Einw\u00e4nden wie den eben angedeuteten nicht von seinem Weg abbringen l\u00e4sst. Wer die L\u00f6sungen f\u00fcr die Probleme, vor die eine immer mehr zerfallende, absterbende Welt den Menschen stellt, <em>nicht in<\/em> <em>dieser Welt selbst<\/em>, sondern in dem diese Welt tragenden und in ihr wirkenden <em>Geist<\/em> suchen will, wird sich unbeirrt zun\u00e4chst in diesen Geist zu vertiefen haben da, wo er jedem Menschen heute zug\u00e4nglich ist: im eigenen, individuellen Weltenleben des Ich, einem Leben, das allen Menschen heutzutage gemeinsam ist.<\/p>\n\n\n\n<p>In diesem Sinne ist dieser kleine Aufsatz gedacht. Er soll einen m\u00f6glichen Weg des grundst\u00fcrzenden \u2013 und grunds\u00e4tzlichen \u2013 Umdenkens aufzeigen, der den immer deutlicher werdenden Anzeichen des Unterganges derjenigen Welt, in der wir gewohnt sind zu leben, entgegengehalten werden kann. Wer sich ernsthaft bem\u00fcht, den hier angedeuteten Weg der Vertiefung zu beschreiten, wird beim Aufbringen der notwendigen Aufmerksamkeit bald bemerken, wie viele der getroffenen Aussagen \u2013 recht verstanden \u2013 unmittelbar lebenspraktische Hinweise geben k\u00f6nnen. Sie ergeben sich dann allerdings unmittelbar und selbst\u00e4ndig aus dem Nachvollzug der geschilderten Denkwege, und erfordern keine vorgegebenen Rezepte, sondern folgen nur aus dem ernsthaften Erkenntnis-Suchen und Erkenntnis-Schaffen des individuellen, sich seiner selbst bewusst werdenden Menschen. Dem Leser sei in diesem Sinne viel Erfolg gew\u00fcnscht.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><a><\/a>Was ist die Welt?<\/h4>\n\n\n\n<p>Diese Frage besch\u00e4ftigt seit Urzeiten die erkenntnissuchenden Menschen. Sie ist bis heute allerdings ungel\u00f6st und wird es vorerst wohl auch bleiben. Eine einmalige und dann dauerhaft g\u00fcltige L\u00f6sung ist n\u00e4mlich gar nicht m\u00f6glich \u2013 die Zeiten \u00e4ndern sich, und mit ihnen die Welt \u2013, und wird darum hier auch gar nicht angestrebt. Was versucht wird, ist lediglich die Beschreibung einer heutzutage wohl f\u00fcr viele g\u00fcltigen Situation, vom Gesichtspunkt des denkenden, um Wahrhaftigkeit bem\u00fchten Menschen.<\/p>\n\n\n\n<p>Diesem Menschen tritt dasjenige, was er Welt zu nennen gewohnt ist, zun\u00e4chst als in sich selbst\u00e4ndig und vom Menschen unabh\u00e4ngig existierende Zusammenstellung von Gegenst\u00e4nden entgegen, die vom Menschen zwar in ihrer Existenz und in ihrem Zusammenwirken erlebt, aber vorerst nicht letztg\u00fcltig und vollst\u00e4ndig begriffen und erkl\u00e4rt werden k\u00f6nnen. Wir erleben in der Welt also unmittelbar ihre von uns selber unabh\u00e4ngige Existenz, nicht aber das Walten derjenigen Kr\u00e4fte und M\u00e4chte, die ihren jeweiligen Zustand hervorbringen und bestimmen. Was wir erleben, ist also Werk, fertiges Ergebnis, nicht Wirken und auch nicht unmittelbare Offenbarung des in dieser Welt waltenden Wesens.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun hat diese von jedem Menschen individuell erlebte Welt als eines ihrer hervorstechenden Charakteristika die Eigenschaft, dass alles in ihr Vorkommende fr\u00fcher oder sp\u00e4ter abstirbt, ein Ende findet und vergehen muss, um einem Neuen Raum zu geben<a href=\"#sdfootnote2sym\" id=\"sdfootnote2anc\"><sup>2<\/sup><\/a>. Dazu geh\u00f6rt letztlich auch unsere eigene erlebende Anwesenheit in dieser Erdenwelt, denn diese Anwesenheit ist daran gebunden, dass wir einen Leib haben, durch den wir erleben und wirken k\u00f6nnen. Dieser Leib ist aus Stoffen und Kr\u00e4ften der Welt auferbaut und damit wie alles in der Welt verg\u00e4nglich. Ohne den Leib haben wir aber vorerst keine M\u00f6glichkeit des Welterlebens. Insofern geht also die individuelle Welt eines jeden Erdenmenschen mit seinem Tod unter, l\u00f6st sich auf.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Bem\u00fchungen, diesen pers\u00f6nlichen Weltuntergang zu verhindern, aufzuschieben, aus dem Bewusstsein zu verdr\u00e4ngen oder in etwas W\u00fcnschenwertes umzudeuten, gibt es viele. Dazu geh\u00f6ren die Verk\u00fcndigungen von einem Eingang ins g\u00f6ttliche Paradies, in Gottes Scho\u00df mit dem Tode ebenso wie die transhumanistischen<a href=\"#sdfootnote3sym\" id=\"sdfootnote3anc\"><sup>3<\/sup><\/a> Vorstellungen von der Dauerhaftmachung des pers\u00f6nlichen menschlichen Bewusstseins durch dessen \u00dcbertragung auf (als dauerhaft angenommene) Maschinen. Auch manche R\u00fccksichtslosigkeit im ungez\u00fcgelten Genie\u00dfen des einzelnen Augenblicks, oftmals gesteuert durch die Hingabe an die Befriedigung von Trieben, die an das Dasein der Welt gebunden sind, hat hier ihren Ursprung. Genauso sind manche einflussreiche, oftmals fanatisierende Ideologien hier zu nennen, die der Sucht des Menschen entspringen, das Lebensregiment dem Tode in der Welt zu entrei\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Grunds\u00e4tzlich kann gesagt werden, dass alle derartigen Bem\u00fchungen illusion\u00e4r sind. Denn auch das gew\u00f6hnliche Denken der heutigen Menschen ist ein Weltprodukt und tr\u00e4gt damit den Keim des Todes in sich. Wie viele scheinbar gnadenbringende Einrichtungen haben die Menschen aus solchem Denken nicht schon erschaffen, die aber dann allesamt \u00fcber kurz oder lang <em>entweder<\/em> den Gang alles Irdischen genommen haben, also abgestorben, vergangen sind, <em>oder<\/em> den Menschen einem Regiment \u00fcberm\u00e4chtiger Weltendauer unterwerfen und damit seine Weiterentwicklung besch\u00e4digen oder unm\u00f6glich machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Tatsache, dass alles Weltensein zu seiner Zeit absterben muss, setzt n\u00e4mlich die andere voraus, dass dieses Weltensein in st\u00e4ndigem Wandel ist, aus sich heraus sich entwickelt, also <em>lebt<\/em>. Ohne Leben kein Tod, und ohne Tod kein Leben. Wo der Mensch durch seine Taten in der Welt sein eigenes Leben den Regularien der Welt unterwerfen will durch Schaffung b\u00fcrokratisch-mechanischer oder maschineller Weltprozesse, die ihn dann selber bestimmen, arbeitet er selber mit an seinem eigenen Tod. Alle solche Vorhaben zielen n\u00e4mlich darauf, den Menschen nach den Regeln seines eigenen gewordenen, von der Welt bestimmten Denkens ewig, dauerhaft zu machen. Diese Regeln sind aber aus dem Erleben der absterbenden Welt gewonnen, und k\u00f6nnen daher nichts Anderes, als ein totes, ohne Entwicklung sich selber immer gleich reproduzierendes Maschinensein hervorbringen. Auf diese Weise geht aus dem Streben nach dem ewigen <em>Leben<\/em> des Erdenmenschen sein eigener Weltentod hervor, als dauernde Wiederholung des ewig Gleichen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><a><\/a>Was ist der Mensch?<\/h4>\n\n\n\n<p>Nun kann man aus dieser Betrachtung bereits eines lernen: indem das erlebende Ich des Menschen in die Welt tritt, und diesen Prozess nach und nach beobachten und begreifen lernt, erf\u00e4hrt es wohl eine Menge \u00fcber das Weltendasein, nichts jedoch \u00fcber sich selbst als derjenige, der in dieses Weltendasein mit der Geburt eintritt und es mit dem Tode wieder verl\u00e4sst. Wer ist dann dieser individuelle Mensch, der sich selber Ich nennt und durch sein Weltensein hindurchgeht? Woher stammt er? Hat er eine Bestimmung, die in ihm selber liegt, oder ersch\u00f6pft sich diese Bestimmung in dem Durchgang durch das Welten-Dasein? Solche Fragen k\u00f6nnen demjenigen aufgehen, der die Welt und sein eigenes Erleben darin unvoreingenommen beobachten und durchdenken will.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer mit der Frage nach sich selbst beginnt umzugehen, kann sich zun\u00e4chst ein Grunds\u00e4tzliches klarmachen: die Erkenntnis der Welt, wie sie uns gegen\u00fcbertritt, geht zun\u00e4chst von etwas Gegebenem aus, von den Inhalten unserer Sinneswahrnehmung vor allem, deren exaktes Zustandekommen wir aber genauso wenig unmittelbar gegeben haben, wie es eben bei allen Weltgegenst\u00e4nden ist. Wir nehmen die <em>Erkenntnisinhalte<\/em> wahr, ihr <em>Entstehen<\/em> und ihr <em>Zusammenwirken<\/em> entzieht sich der Wahrnehmung. Was wir dar\u00fcber aussagen k\u00f6nnen zu ihrer Erkl\u00e4rung, tragen wir selber durch unsere T\u00e4tigkeit an die Gegenst\u00e4nde heran, f\u00fcgen es ihnen hinzu.<\/p>\n\n\n\n<p>Das ist bei der Auseinandersetzung mit der Frage nach uns selbst, nach dem Menschen also, grunds\u00e4tzlich anders. Hier haben wir kein unmittelbar gegebenes <em>Objekt<\/em>, an dem wir ansetzen k\u00f6nnen. Als der Wahrnehmende und Denkende im Erkenntnisprozess treten wir als <em>Subjekt<\/em> auf, als T\u00e4tiges, das in Form unserer Gedanken und Vorstellungen sich selber erst Inhalte schaffen muss, bevor etwas erkl\u00e4rt werden kann. Bevor wir etwas \u00fcber uns selber aussagen k\u00f6nnen, m\u00fcssen wir schon etwas getan haben, n\u00e4mlich den Inhalt der Aussage hervorgebracht haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Das ist ja bei allen Erkl\u00e4rungen so \u2013 auch gegen\u00fcber den Gegenst\u00e4nden der Sinneswelt \u2013, aber deren Objekte sind uns gegeben und wir k\u00f6nnen unser Gedankenschaffen an ihnen \u00fcberpr\u00fcfen. Die Gegenst\u00e4nde der Sinneswelt sind uns aber nur als Ergebnis, als Werk gegeben, nicht jedoch ihr Entstehungsprozess. Das ist beim Denken \u00fcber uns selbst anders: hier ist das Ergebnis <em>nicht<\/em> vorgegeben, daf\u00fcr k\u00f6nnen wir aber dessen Entstehungsprozess verfolgen, denn wir sind ja selber mit unserem Tun daran beteiligt. Sowohl die Art des Hervorbringens von Vorstellungen und Gedanken als auch die Beurteilung ihres Entstehungsprozesses und ihrer Ergebnisse h\u00e4ngt von unserer eigenen Beteiligung daran ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Ist also zwar das Bewusstsein von uns selbst als einer erlebten Welt gegen\u00fcberstehendes Wesen eine gegebene Tatsache, die auch von der Sinneswelt zun\u00e4chst abh\u00e4ngt, so schafft unser Denken \u00fcber uns selbst Inhalte, die aus uns selber hervorgehen, von uns geschaffen sind und insofern nur noch mittelbar von der Existenz der Sinneswelt abh\u00e4ngig sind, indem sie n\u00e4mlich das Bewusstsein von uns selbst f\u00fcr ihre Entstehung voraussetzen, nicht aber explizit die Sinneswelt als solche.<\/p>\n\n\n\n<p>Damit schaffen wir in unserem Denken und Erkennen eine innere, geistige Welt mit, deren Entstehung in allen ihren Inhalten ohne unsere Beteiligung nicht m\u00f6glich w\u00e4re. Die Inhalte dieser geistigen Welt bestehen daher gerade durch uns selber und unser Miterleben und Mitgestalten ihres Entstehungsprozesses. Ihre Beurteilung ergibt sich also nicht durch Vergleich des Ergebnisses mit dem zugeh\u00f6rigen gegebenen Objekt wie bei der Erkenntnis der Sinneswelt, sondern unmittelbar aus der Beobachtung ihres Werdens.<\/p>\n\n\n\n<p>Je mehr solcher selbsterschaffener Geist-Inhalte der Mensch hervorbringt, desto mehr kann er sein Bewusstsein von sich selbst auf seine eigene schaffende T\u00e4tigkeit st\u00fctzen und sich aus der Abh\u00e4ngigkeit im Erkennen von den Vorgaben der Sinneswelt l\u00f6sen, also <em>frei werden<\/em>. Darin liegen Fluch und Segen zugleich. Der Segen ist das allm\u00e4hliche Erlangen immer umfassenderer Freiheit im Erkennen. Der Fluch liegt in der M\u00f6glichkeit, diese Freiheit so zu nutzen, dass dabei die gegebene Sinneswelt den Motiven des eigenen Tuns untergeordnet wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Alle Utopien und Ideologien erliegen dieser Versuchung, den eigenen Zukunftswunsch den gegebenen Tatsachen \u00fcberzuordnen und damit zu vergessen, woraus das Bewusstsein von uns selber urspr\u00fcnglich gespeist wurde \u2013 n\u00e4mlich aus dem Erleben der Sinneswelt. Damit stellt sich die Frage nach der Bestimmung des Menschen: ist er da, um seine eigenen, aus dem ja auch noch weitgehend unerkannten Inneren aufsteigenden W\u00fcnsche zu realisieren, indem er die gegebene Welt nur als Mittel seiner eigenen Macht betrachtet, oder ist er selber sozusagen das Mittel, das die Welt aus sich herausgesetzt hat, sich selber gegen\u00fcber gestellt hat, um sich selber durch den Menschen weiter zu entwickeln?<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><a><\/a>Notwendigkeit und Freiheit<\/h4>\n\n\n\n<p>Die umgebende Welt konfrontiert uns mit der Tatsache ihrer Verg\u00e4nglichkeit und damit auch der Verg\u00e4nglichkeit unseres eigenen, von der Existenz der Welt abh\u00e4ngigen Bewusstseins. Dieser Tatsache des Todes gegen\u00fcber kann also von Freiheit keine Rede sein. Wir sind hier der ehernen Notwendigkeit unterworfen, der gegen\u00fcber jede Auflehnung zwecklos ist.<\/p>\n\n\n\n<p>In unserem Denken \u00fcber uns selbst und in der Beobachtung der von uns selber ausgehenden Entstehungsprozesse unserer Gedanken und Vorstellungen bewegen wir uns demgegen\u00fcber in der Region der Freiheit, und dies umso mehr, als wir nach und nach lernen k\u00f6nnen, uns in unserem Selbstbewusstsein immer mehr auf diese selbsterschaffenen Prozesse zu st\u00fctzen und uns so unabh\u00e4ngig zu machen von der St\u00fctze, die uns die Sinneswelt sonst gibt.<\/p>\n\n\n\n<p>Beide Reiche \u2013 die eherne Todesforderung der Sinneswelt, die letztlich nichts als erstorbene, fest gewordene Ergebnisse uns unmittelbar nicht gegebenen Werdens enth\u00e4lt, und das Reich des Lebens im Geiste, das aber in sich die Tendenz birgt, das eigene Schaffen der gegebenen Welt vorzuziehen und damit den eigenen Entstehungsgrund im Gegebenen zu leugnen \u2013 beide Reiche stehen sich so zuerst als Gegens\u00e4tze gegen\u00fcber. Notwendigkeit des Todes in der Sinneswelt und Freiheit des Lebens im Geiste scheinen unvereinbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn wir so denken, vergessen wir dabei unseren eigenen Beitrag: die Gegen\u00fcberstellung dieser beiden Seinsbereiche \u2013 Weltentod und Geistesleben \u2013 ist unser eigenes Werk im erkennenden Umgang mit den Tatsachen unseres Lebens. Die Unvereinbarkeit beider stellen wir fest aufgrund eigener, im Geiste von uns mitgestalteter Denkprozesse. Wenn wir dies bemerken, verhalten wir uns einer von uns selber geschaffenen Geisttatsache (Gedanke der Unvereinbarkeit von Notwendigkeit und Freiheit) gegen\u00fcber so, wie wir dies der Sinneswelt gegen\u00fcber gewohnt sind: wir vergleichen Denkprozess und Ergebnis und bem\u00fchen uns, beide in \u00dcbereinstimmung zu bringen. Dabei k\u00f6nnen wir feststellen, dass wir ein wichtiges Glied in der Kette noch \u00fcbersehen haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Notwendigkeit des Weltenwerdens hat aus sich heraus ein Werk vollbracht \u2013 den seiner selbst sich bewusst werdenden Menschen \u2013, das den Keim der Freiheit in sich birgt, in der M\u00f6glichkeit der Abkehr vom ersterbenden Werk und der Zuwendung zum lebendigen Schaffen. Was liegt aber dann dem Weltenwerden zugrunde als Garant des Selbstbewusst-Werdens des Menschen zu seiner Freiheit? Ist das nicht dieselbe geistige Welt des Schaffens und Hervorbringens, die wir Menschen im Gedankenschaffen in uns tragen und deren selbstbewusstes Glied wir werden k\u00f6nnen, je mehr wir uns auf diese lebendige Welt selber zu st\u00fctzen lernen und damit von der gegebenen Sinneswelt uns unabh\u00e4ngig machen?<\/p>\n\n\n\n<p>Der Versuch einer vorl\u00e4ufigen Antwort auf solche Fragen f\u00fchrt uns in den Bereich der tiefsten Urgr\u00fcnde des Menschenwesens. Was liegt der Welt der Sinneserlebnisse ebenso zugrunde wie der geistigen Welt unseres eigenen Erkenntnisschaffens? Es ist dies dasjenige Wesen, das als Urgrund unseres selbstbewussten Schaffens erst den Gegensatz von Weltobjekt und erkennendem Subjekt hervorbrachte, aus dem der freiheitssuchende Mensch hervorgeht. Dieser Mensch braucht daher zu seinem Dasein<em> beide <\/em>Seiten, um diese nach und nach in seine Freiheit aufzunehmen und in eine neue, ihrer selbst bewusste Einheit zu \u00fcberf\u00fchren, die sich dann aus ihrer Mitte heraus selber tragen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Vater-Gott, der Welten-Urgrund also stellte sich im toten Werk seinem eigenen lebendigen, schaffenden Geist gegen\u00fcber und schuf sich so den Menschen-Sohn, der erst durch sich den unerbittlich waltenden Vater-Gott der Welt mit dem alles zu neuem Leben f\u00fchrenden Geist in sich zu einen vermag. So f\u00fchrt er im Sohn die Welt in den Geist, indem er den Geist der Welt in sich belebt, und den Geist in die Welt, indem er ihr sein Schaffen als Werk einf\u00fcgt.<\/p>\n\n\n\n<p>Dies kann mit Recht der Christus genannt werden, der erst durch das Auftreten des schaffenden Gottes in der Werkwelt sich mit dieser einte im Tode, und damit Ausgangspunkt zu einer Auferstehung der untergehenden Werkwelt zu neuem Leben im Geiste werden konnte. Dieser Geist des MENSCHEN-GOTTES, des Gottes-Menschen gibt in seinem Auftreten in der Werkwelt der Welt und dem aus ihr hervorgegangenen Menschen ihren Entwicklungs-Sinn.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch ihn ist der Vater-Gott, der Welt-Erschaffer von seinem Wirken durch die Welt zum Wirken durch jeden einzelnen Menschen, mithin durch die Menschheit als Ganzes \u00fcbergegangen; er selbst, der Menschen-Gott wird im Menschen-Sohn zum Repr\u00e4sentanten der Menschheit schlechthin. In jedem Einzelnen von uns lebt seitdem eine Variante dieses Menschheits-Repr\u00e4sentierens, bewusst oder unbewusst.<\/p>\n\n\n\n<p>Und weil so der innerste Kern aller individuellen Menschen ein einheitlicher, universeller ist, schlie\u00dft er auch die Existenz der Welt und ihr Hervorbringen mit ein, ja, <em>ist<\/em> geradezu diese Welt, hat sich mit ihr <em>geeint<\/em> und wirkt daher durch sie. Jeder einzelne Mensch, der seinen innersten Kern sucht, kann sich sagen: das Einzigartige, Unverwechselbare, in dem meine Individualit\u00e4t besteht, liegt in meiner <em>Welt!<\/em> Indem ich mich <em>meiner<\/em> Welt hingebe, so wie der Christus sich der Erdenwelt als Ganzer einte, werde ich erst wirklich frei. Dann erst, im Einswerden mit der Welt nehme ich auch die Grundbedingung meiner Existenz, meiner Entwicklung zur Bewusstwerdung in mich auf, n\u00e4mlich den Tod in der Welt, und schaffe damit einen Ausgangspunkt f\u00fcr ein zuk\u00fcnftiges, wahrhaft freies, geistiges Welten-Leben.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><a><\/a>Worin liegt die Zukunft?<\/h4>\n\n\n\n<p>Meine Zukunft liegt daher in einem geistigen Leben, das seinen Gegensatz zur Welt nicht als Erleben eines dunklen Weltenzwanges ansieht, sondern darin gerade die Bedingung seines bewussten Menschenseins erkennt. Damit einher geht eine Ver\u00e4nderung im Leben, die radikaler nicht sein k\u00f6nnte: sahen wir zun\u00e4chst unsere Individualit\u00e4t als eine welt-entsprungene an, die daher nur insofern frei sein kann, als dieser Ursprung es zul\u00e4\u00dft, werden wir nun im Laufe der Entwicklung mehr und mehr zu Geistwesen, die ihren eigenen Weltenursprung einschlie\u00dfen und damit die wahre Freiheit nach und nach entstehen lassen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die F\u00fchrung des Lebens der Welt geht daher von der fremden, unerkannten Welt auf uns selber \u00fcber, in vollem Bewusstsein. Vergessen wir aber nicht, was n\u00f6tig daf\u00fcr war, immer noch ist, und noch lange bleiben wird: der mehr oder weniger allm\u00e4hliche, von Zeit zu Zeit aber auch sprunghaft voranschreitende Untergang der uns gegebenen, fremden Au\u00dfenwelt, ihr Tod also, ihr Vergehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dies kann man einerseits ganz individuell auf sich selbst beziehen. Indem ich die Welt verlasse, geht sie mir unter. Mein Dahinscheiden ist also identisch mit dem Untergang meiner individuellen Sinnes- und Erlebniswelt. Soweit diese Welt mir fremd geblieben ist, wird auch mein Geist-Erleben das Bewusstsein verlieren. Soweit ich diese Welt aber in liebender Hingabe mit mir vereint habe, also auch ihren geistigen Urgrund anstelle ihres \u00e4u\u00dferen Werk-Seins als Bedingung meines Selbst-Bewusstseins erkannt habe, habe ich mich unabh\u00e4ngig vom Gewordenen gemacht und kann mein individuelles Bewusstsein im Untergang der Welt aufrecht erhalten. Soweit ich also mich bewusst zum Ausdruck des Christus, des Menschheits-Repr\u00e4sentanten gemacht habe, werde ich auch im Bewusstsein Anteil haben an der Auferstehung des Geistes aus dem Weltentode.<\/p>\n\n\n\n<p>Ohne den Untergang derjenigen Welt, in der Leben und Tod sich bedingen, werde ich also des Ewigen nicht teilhaftig werden. In der Sinneswelt regieren die Lebenszyklen der Entwicklung zwischen dem sprie\u00dfenden Keim und dem Vergehen; nur im Geiste k\u00f6nnen wir erleben lernen, wie aus Leben <em>und<\/em> Tod erst Entwicklung \u2013 also neues Leben \u2013 hervorgeht, k\u00f6nnen uns mit diesem Gang vereinen und so als Mitsch\u00f6pfer in die ewige Entwicklung eintreten.<\/p>\n\n\n\n<p>So wie dieser Vorgang im einzelnen irdischen Menschenleben sich ereignet, geschieht es auch in der ganzen Menschheit. Soweit, wie es Menschen gibt, die die Bedingungen der Weiterentwicklung der Menschheit und ihrer Welt in sich selber aus dem Geiste heraus erschaffen k\u00f6nnen, wird das dunkle Walten der fremd gewordenen Welt durch ein helleres, menschliches ersetzt. Das hei\u00dft aber im Umkehrschlu\u00df auch, dass die <em>Bedrohung unserer Existenz<\/em> durch den Weltuntergang, das Zerfallen, Vergehen derjenigen Welt also, die uns aus sich hervorgehen lie\u00df und heute noch tr\u00e4gt, solange immer st\u00e4rker und bedr\u00e4ngender werden wird, wie es diese geist- und weltentragenden Menschen-S\u00f6hne <em>nicht <\/em>gibt. Nicht der Weltentod, der Welt- Untergang ist also das eigentliche Problem, der Stein des Ansto\u00dfes, sondern die damit verbundene Bedrohung unserer Existenz. Diese h\u00e4ngt aber von unserem Umgang mit der aufgeworfenen Frage ab: sterben wir mit der Welt ab, oder erheben wir sie durch uns in den Geist?<\/p>\n\n\n\n<p>Rudolf Steiner formulierte es einmal so: <em>\u201e<\/em><em>Es ist ein geheimnisvoller Zusammenhang zwischen dem, was menschliches Bewu\u00dftsein ist, und den zerst\u00f6rerischen Kr\u00e4ften des Weltenalls, gerade den Untergangskr\u00e4ften des Weltenalls. (&#8230;) er besteht so, da\u00df das eine als Ersatz f\u00fcr das andere auf der einen Seite dienen kann oder auf der anderen Seite dienen mu\u00df &#8230;\u201c<a href=\"#sdfootnote4sym\" id=\"sdfootnote4anc\"><sup>4<\/sup><\/a>. <\/em>Der Weltuntergang kann also etwas Notwendiges sein, die <em>Not<\/em>, die mit ihm einhergeht, <em>wenden<\/em>, indem seine andere Seite auftritt: der Mensch als Welten-tragen-Wollender.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><a><\/a>Irrt\u00fcmer<\/h4>\n\n\n\n<p>Der im Vorstehenden umrissene Gedankengang kann nun vielf\u00e4ltige Irrt\u00fcmer in das Bewusstsein treten lassen, die dazu f\u00fchren k\u00f6nnen, dass das Erreichen des Ewigkeitszieles der bewussten Durchgeistigung von Erde und Mensch behindert und gesch\u00e4digt wird. Einige davon sollen hier abschlie\u00dfend kurz angedeutet werden.<\/p>\n\n\n\n<p>So kann der einzelne Mensch dazu neigen, seinen eigenen Beitrag als so unwesentlich anzusehen \u2013 aus der Erfahrung der dauernden \u00dcbermacht der Sinneswelt mit ihren Gesetzen \u2013, dass er die mit seinem eigenen Beitrag verbundene M\u00fche nicht aufbringt. Wer sich so verh\u00e4lt, hat noch nicht gen\u00fcgend Verst\u00e4ndnis erlangt f\u00fcr den grunds\u00e4tzlich anderen Charakter der geistigen Welt, die sich in der Selbstbeobachtung des Menschen auftut, im Vergleich zur \u00e4u\u00dferen Sinneswelt, die uns gegeben ist. Auf die in der Vorbemerkung angef\u00fchrte Aussage Rudolf Steiners \u00fcber das Verstehen-K\u00f6nnen und Verstehen-Wollen sei hier nochmals hingewiesen.<\/p>\n\n\n\n<p>In der gegebenen Sinneswelt liegen die Dinge getrennt von einander vor uns, und das Gesetz der Menge regiert. Was <em>mehr<\/em> ist, wird diese Welt st\u00e4rker pr\u00e4gen als das Wenige. Ganz anders im Geiste: hier lebt alles <em>ineinander<\/em>, geht auseinander hervor und eint sich aufs Neue. Bringt ein Einzelner Bewusstsein in bestimmte Verh\u00e4ltnisse hinein, so tut er dies zugleich f\u00fcr die ganze Menschheit \u2013 auch, wenn diese vielleicht zun\u00e4chst nichts davon bemerkt. Was <em>einer<\/em> erkannt hat, <em>ist damit <\/em><em>f\u00fcr immer <\/em><em>ein Erkanntes<\/em>. Darum lebt ja auch jeder sein individuelles Leben, das ihm seine individuellen, konkreten Aufgaben stellt. Was also der eine nicht zu Bewusstsein bringt, bleibt als Erkenntnisaufgabe ungel\u00f6st, bis entweder er selber oder ein anderer die L\u00f6sung bringt. Es gibt darum ganz prinzipiell gar keinen unwesentlichen Beitrag zum Ganzen; jeder, auch der kleinste Beitrag ist wesentlich. Und alles, was der Einzelne aus sich heraus, frei gewollt leistet, kann ein solcher Beitrag sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Des Weiteren k\u00f6nnte man die Einsicht in die Notwendigkeit des Welt-Unterganges zum Anlass nehmen, nun gleich ganz vors\u00e4tzlich einmal \u201etabula rasa\u201c machen und selber den Schalter auf \u201eAus\u201c stellen zu wollen. Das ist aber genauso wie der vorher angesprochene Irrtum nur ein Ausfluss des Unwillens, die Arbeit, f\u00fcr die der Mensch im Weltenganzen einmal vorgesehen ist, auch auf sich zu nehmen. Den Schalter auf \u201eAus\u201c zu drehen, ist scheinbar leicht und schnell getan; die Welt in Hingabe an jedes kleine Weltenwerk nach und nach in den Geist zu f\u00fchren, ist eine Aufgabe f\u00fcr lange Zeit, die dem Menschen daher schwer erscheint.<\/p>\n\n\n\n<p>Den Schalter auf \u201eAus\u201c zu stellen, ist aber unwiderruflich; und der Mensch kann irren, wenn erglaubt, seine Entwicklungsaufgaben w\u00fcrden ihm schon von anderen abgenommen. Sind wir denn tats\u00e4chlich schon so weit entwickelt, dass wir auf den st\u00e4ndigen Zyklus von Leben und Tod in der Sinneswelt verzichten k\u00f6nnen? Warum erscheint uns dann immer noch der uns bedrohende Weltuntergang? Der Schalter auf \u201eAus\u201c \u2013 w\u00e4re das denn nicht derzeit auch der endg\u00fcltige Menschheitstod?<\/p>\n\n\n\n<p>Nein, die Vernichtung der Welt ist ja kein Sinn in sich; sie ist nur im Rahmen der Vergeistigung durch den Menschen not-wendig, und dies fordert eben jeden Einzelnen, der sich zum Repr\u00e4sentanten reiner Menschlichkeit entwickeln will. Es geht nicht um den Tod an sich, sondern darum, den Welten-Tod in sich aufzunehmen, um ihn dadurch zum Geist hin zu \u00fcberwinden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Welt zu leugnen, sich von ihr loszusagen oder sie sogar mutwillig zerst\u00f6ren zu wollen um selber im Geiste von ihrem Walten frei zu werden, kann wohl pers\u00f6nlicher Wunsch sein. Aber in der Welt muss ein Gleichgewicht sein von Leben und Sterben. Wer sein inneres Leben nur f\u00fcr sich behalten will, entzieht es dem Welt- und Menschheitsganzen, und wirkt darum mit an dem Ungleichgewicht, das dort entsteht. Da nimmt man die eigene selbstbewusste Existenz als ein Geschenk des Weltenwerdens hin und gibt nichts zur\u00fcck. Die ganze Welt als Werkzeug meiner W\u00fcnsche, indem ich sie mir aus dem Bewusstsein hinausschaffe, um (vermeintlich) von ihr frei zu werden?<\/p>\n\n\n\n<p>Aber das Leben, das Er-leben ist in mir. Gebe ich es nicht der Welt, so erstarrt sie umso mehr im maschinellen Tode, in der automatischen Lebensimitiation. Ohne mein hingegebenes Miterleben der Welt stirbt sie ab \u2013 <em>ohne <\/em>dass darin die Not gewendet wird zum Geist, <em>ohne<\/em> Notwendigkeit also, nur aus reiner Willk\u00fcr des sterblichen Erdenmenschen. Diese Willk\u00fcr ist auch ein Irrtum. Denn der Mensch, der ihm erliegt, <em>ist<\/em> noch nicht frei geworden von dieser Welt, f\u00fcr diese Welt, und wird mit ihr im selbstgeschaffenen Strudel untergehen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e<em>Man muss sich der Idee erlebend gegen\u00fcberstellen k\u00f6nnen, sonst ger\u00e4t man unter ihre Knechtschaft.\u201c<a href=\"#sdfootnote5sym\" id=\"sdfootnote5anc\"><sup>5<\/sup><\/a><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>\u201e<em><strong>Leben<\/strong> in der Liebe zum Handeln, und <strong>Lebenlassen<\/strong> im Verst\u00e4ndnisse des fremden Wollens ist die Grundmaxime der <strong>freien Menschen<\/strong>.\u201c<a href=\"#sdfootnote6sym\" id=\"sdfootnote6anc\"><sup>6<\/sup><\/a><\/em><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><a><\/a>Aphoristische Erg\u00e4nzungen zum Thema<\/h3>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><a><\/a>I<\/h4>\n\n\n\n<p>Der Tod ist not-wendig. Wird er nicht im Leben selbst vollzogen, so zwingt er von au\u00dfen. Er muss erkannt werden als der Schl\u00fcssel zum Leben. Wer sich selbst erstirbt, zum Sterben bringt, wird sich auferstehen sehen. \u2013 Die Rede ist <em>nicht<\/em> vom \u201eSelbstmord\u201c \u2013<\/p>\n\n\n\n<p>Was ist mein Wille? Welches Wesen spricht da in mir? Wer lebt in all den Ideen, Willensimpulsen, Gef\u00fchlen, die mich durchziehen?<\/p>\n\n\n\n<p>Wer ist dann Volk, Familie, Menschheit, Ich? Sie alle leben in mir, durch meine Welt offenbart. Aber ich erkenne sie nur, wenn ich ihre Sprache erlausche.<\/p>\n\n\n\n<p>Jeder Gedanke <em>ist<\/em> Wesen. Jeder Weltgegenstand <em>spiegelt<\/em> Wesen. Jeder Stoff <em>ist <\/em>Geist \u2013 in Stoffesform. Treten wir ein in den Chor der Wesen.<\/p>\n\n\n\n<p>H\u00f6ren wir, was sie sprechen. H\u00f6ren wir ihr Urteil, in den Ereignissen der Zeit. Lassen wir unser W\u00fcnschen fahren \u2013 treten wir machtlos, wie wir sind, aber voller Mut und Lebensliebe alldem entgegen, was uns in den Strudel der Zerst\u00f6rung ziehen will. Christus in uns \u2013 der Welt der Teilung gegen\u00fcber. Werden wir zum Quell der Heilung.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><a><\/a>II<\/h4>\n\n\n\n<p>Deutschland kann nichts. Wer sich zum Deutschen macht, kann viel. Wer Michaels Ruf h\u00f6rt, geht ihm entgegen, ohne Furcht, in Liebe zum Menschen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dies H\u00f6ren, dies Schreiten, diese Liebe sind seine Kraft, die er der Zukunft schenken wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Z\u00f6gern wir nicht: wir alle <em>sind<\/em> Siegfried, wir alle k\u00f6nnen ihm die Erl\u00f6sung schenken. Erl\u00f6sung von schwerer Schuld, von Irrtum und Versagen.<\/p>\n\n\n\n<p>So wird er uns vorangehen auf unserem Weg, zwischen Skylla und Charybdis, aber frei, den Sirenen trotzend, dem Gesang widerstehen. Beide Wege zugleich sind uns gegeben.<\/p>\n\n\n\n<p>\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013\u2013<\/p>\n\n\n\n<p>Die Welt zeigt au\u00dfen, was wir innen leben. Nehmen wir die F\u00fchrung in unsere H\u00e4nde, jeden Augenblick, den wir leben.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><a><\/a>III<\/h4>\n\n\n\n<p>Was uns umgibt, ist Wesen, ebenso wie alles, was in uns \u2013 in MIR \u2013 lebt. Wir sind Geist unter Geistern, und erleben uns doch in einem toten Schattenspiel.<\/p>\n\n\n\n<p>Ja, meine Welt ist meine. Ich bin Wesen. Aus mir geht sie hervor. Aus ihr ging ich hervor \u2013 ihrem Wesen. So ist es, und so wird es erst einmal bleiben. Gehe ich mit meiner Welt um \u2013 innen und au\u00dfen \u2013 so gehe ich mit mir um. Doch ich verstehe mich nicht, kenne meine Sprache nicht, mit der ich mich anrufe.<\/p>\n\n\n\n<p>So soll ich etwas und kann es nicht. Nein, ich <em>muss<\/em> es tun und kann es nicht. Ich muss erst wachsen, doch wachse ich erst, wenn ich mir das Wachstum schenke, das ich nicht kenne, von dem ich nicht wei\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p>Das ist unm\u00f6glich. Und doch: tagt\u00e4glich geschieht es. Lerne ich es hinnehmen. Lasse ich mich f\u00fchren von mir. Nehme ich den Irrtum auf mich, den unvermeidlichen. Durch ihn lasse ich mich wachsen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wo der Irrtum stirbt, ersteht die Wahrheit zum Leben. Ich <em>bin<\/em> der Irrtum.<br>Sterbe ich, so steigt die Wahrheit auf \u2013 aber ohne mich, mein Tun, mein Wollen. Wo ich mir sterbe, lebe ich in der Wahrheit der Welt. Sterbe ich der Welt \u2013 die Welt mir \u2013 so lebe ich in mir in Wahrheit \u2013 aber ich suche die Welt, durch die ich zu mir sprechen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Dass nicht ich, sondern andere die Welt in mir sprechen lassen, ist L\u00fcge. In mir lebt der Gott, der Tropfen g\u00f6ttlichen Seins, der Herr ist allen Schicksals, der Sprache des Karma m\u00e4chtig. Ich bin es selbst. Immer. Bis ans Ende aller Tage.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Fremdsein ist L\u00fcge, geboren aus meiner Furcht vor mir selber. Ich bin unteilbar, \u201eIndividuum\u201c. Und doch mir selber fremd geworden.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Stefan Carl em Huisken<\/em><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><a href=\"#sdfootnote1anc\" id=\"sdfootnote1sym\">1<\/a>Rudolf Steiner: Die okkulte Bewegung im neunzehnten Jahrhundert und ihre Beziehung zur Weltkultur. GA 254. \u2013 Dornach, 1986, S. 187<\/p>\n\n\n\n<p><a id=\"sdfootnote2sym\" href=\"#sdfootnote2anc\">2<\/a>selbst f\u00fcr die ganze Erde geht die Geologie sp\u00e4testens seit Eduard S\u00fc\u00df (siehe <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eduard_Suess\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eduard_Suess<\/a>) davon aus, dass die Erde sich in einem allm\u00e4hlichen Ab\u00adsterbeprozess befindet. Vgl. dazu von Rudolf Steiner z.B. der Vortrag vom 7. Mai 1923 in Rudolf Steiner: Die menschliche Seele in ihrem Zusammenhang mit g\u00f6ttlich-geistigen Individualit\u00e4ten. Die Verinnerlichung der Jahresfeste. GA 224. \u2013 Dornach, 1992, S. 144ff<\/p>\n\n\n\n<p><a id=\"sdfootnote3sym\" href=\"#sdfootnote3anc\">3<\/a>vgl. dazu <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Transhumanismus\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Transhumanismus<\/a> und <a href=\"https:\/\/emhuisken.de\/den-menschen-ueberwinden-transhumanismus-und-geist-erkenntnis\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/emhuisken.de\/den-menschen-ueberwinden-transhumanismus-und-geist-erkenntnis\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#sdfootnote4anc\" id=\"sdfootnote4sym\">4<\/a>Rudolf Steiner: Die spirituellen Hintergr\u00fcnde der \u00e4u\u00dferen Welt. Der Sturz der Geister der Finsternis. GA 177. \u2013 dornach, 1999, S. 17<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#sdfootnote5anc\" id=\"sdfootnote5sym\">5<\/a>Rudolf Steiner: Die Philosophie der Freiheit. GA 4. Dornach, 1973, S. 271)<\/p>\n\n\n\n<p><a id=\"sdfootnote6sym\" href=\"#sdfootnote6anc\">6<\/a>ebd., S. 166<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong><big>Den Text dieses Beitrages gibt es auch als gedrucktes Heft. <a href=\"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/produkt\/ueber-die-notwendigkeit-des-weltunterganges-sonderheft-3-die-lahnung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">=&gt; Hier<\/a> k\u00f6nnen Sie es erwerben.<\/big><\/strong><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Cover_Wahnsinn_und_Denken_front-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Cover_Wahnsinn_und_Denken_front-scaled-691x1024.jpg\" alt=\"Cover Wahnsinn und Denken Umdenken Weltuntergang\" class=\"wp-image-2646\" width=\"83\" height=\"123\" srcset=\"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Cover_Wahnsinn_und_Denken_front-scaled-691x1024.jpg 691w, https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Cover_Wahnsinn_und_Denken_front-scaled-200x296.jpg 200w, https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Cover_Wahnsinn_und_Denken_front-scaled-300x445.jpg 300w, https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Cover_Wahnsinn_und_Denken_front-scaled-202x300.jpg 202w, https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Cover_Wahnsinn_und_Denken_front-scaled-768x1138.jpg 768w, https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Cover_Wahnsinn_und_Denken_front-scaled-600x889.jpg 600w, https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Cover_Wahnsinn_und_Denken_front-scaled-1036x1536.jpg 1036w, https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Cover_Wahnsinn_und_Denken_front-scaled-1382x2048.jpg 1382w, https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Cover_Wahnsinn_und_Denken_front-scaled-189x280.jpg 189w, https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Cover_Wahnsinn_und_Denken_front-scaled-256x380.jpg 256w, https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Cover_Wahnsinn_und_Denken_front-scaled.jpg 1727w\" sizes=\"auto, (max-width: 83px) 100vw, 83px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Denkerische Grundlagen f\u00fcr meine Darstellungen zur Situation der Gegenwart und der Bedeutung der Anthroposophie habe ich ver\u00f6ffentlicht in meinem Buch <a href=\"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/2021\/05\/wahnsinn-und-denken-der-kampf-geht-weiter\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u201eWahnsinn und Denken. Der Kampf um den Menschen\u201c,<\/a> das Sie <a href=\"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/produkt\/wahnsinn-und-denken-der-kampf-um-den-menschen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">hier<\/a> oder im Buchhandel bestellen k\u00f6nnen. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die alte Art der Weltgestaltung hat abgelebt, also gehen wir daran, eine neue, dem Menschen und seinem Geist gem\u00e4\u00dfe aufzubauen. Einen Beitrag, vielleicht den entscheidenden Beitrag dazu lieferte Rudolf Steiner mit dem Aufbau der anthroposophischen Geisteswissenschaft.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[267],"tags":[221,475,203,180,155,206,473,472,474],"class_list":["post-3723","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-geisteswissenschaft","tag-anthroposophie","tag-aphorismen","tag-entwicklung","tag-freiheit","tag-gesellschaft","tag-neues-denken","tag-notwendigkeit","tag-umdenken","tag-weltuntergng"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.4 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>\u00dcber die Notwendigkeit des Weltunterganges<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Wir brauchen grunds\u00e4tzliches Umdenken, um eine Art Weltuntergang zu vermeiden. Rudolf Steiner strebte das an, wird aber missverstanden.\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/2022\/12\/ueber-die-notwendigkeit-des-weltunterganges-umdenken\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"\u00dcber die Notwendigkeit des Weltunterganges\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Wir brauchen grunds\u00e4tzliches Umdenken, um eine Art Weltuntergang zu vermeiden. Rudolf Steiner strebte das an, wird aber missverstanden.\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/2022\/12\/ueber-die-notwendigkeit-des-weltunterganges-umdenken\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Musik \u2013 Wort \u2013 Geisteswissenschaft\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2022-12-21T22:04:28+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2022-12-21T22:36:57+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Cover_Wahnsinn_und_Denken_front-scaled-691x1024.jpg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Stefan Carl Em Huisken\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Geschrieben von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Stefan Carl Em Huisken\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"29\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/emhuisken.de\\\/wordpress\\\/2022\\\/12\\\/ueber-die-notwendigkeit-des-weltunterganges-umdenken\\\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/emhuisken.de\\\/wordpress\\\/2022\\\/12\\\/ueber-die-notwendigkeit-des-weltunterganges-umdenken\\\/\"},\"author\":{\"name\":\"Stefan Carl Em Huisken\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/emhuisken.de\\\/wordpress\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/d97bf7d74295f11fe6963296f0232ec3\"},\"headline\":\"\u00dcber die Notwendigkeit des Weltunterganges\",\"datePublished\":\"2022-12-21T22:04:28+00:00\",\"dateModified\":\"2022-12-21T22:36:57+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/emhuisken.de\\\/wordpress\\\/2022\\\/12\\\/ueber-die-notwendigkeit-des-weltunterganges-umdenken\\\/\"},\"wordCount\":5414,\"commentCount\":0,\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/emhuisken.de\\\/wordpress\\\/#organization\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/emhuisken.de\\\/wordpress\\\/2022\\\/12\\\/ueber-die-notwendigkeit-des-weltunterganges-umdenken\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/emhuisken.de\\\/wordpress\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2021\\\/04\\\/Cover_Wahnsinn_und_Denken_front-scaled-691x1024.jpg\",\"keywords\":[\"Anthroposophie\",\"Aphorismen\",\"Entwicklung\",\"Freiheit\",\"Gesellschaft\",\"Neues Denken\",\"Notwendigkeit\",\"Umdenken\",\"Weltuntergng\"],\"articleSection\":[\"Geisteswissenschaft\"],\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"CommentAction\",\"name\":\"Comment\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/emhuisken.de\\\/wordpress\\\/2022\\\/12\\\/ueber-die-notwendigkeit-des-weltunterganges-umdenken\\\/#respond\"]}]},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/emhuisken.de\\\/wordpress\\\/2022\\\/12\\\/ueber-die-notwendigkeit-des-weltunterganges-umdenken\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/emhuisken.de\\\/wordpress\\\/2022\\\/12\\\/ueber-die-notwendigkeit-des-weltunterganges-umdenken\\\/\",\"name\":\"\u00dcber die Notwendigkeit des Weltunterganges\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/emhuisken.de\\\/wordpress\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/emhuisken.de\\\/wordpress\\\/2022\\\/12\\\/ueber-die-notwendigkeit-des-weltunterganges-umdenken\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/emhuisken.de\\\/wordpress\\\/2022\\\/12\\\/ueber-die-notwendigkeit-des-weltunterganges-umdenken\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/emhuisken.de\\\/wordpress\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2021\\\/04\\\/Cover_Wahnsinn_und_Denken_front-scaled-691x1024.jpg\",\"datePublished\":\"2022-12-21T22:04:28+00:00\",\"dateModified\":\"2022-12-21T22:36:57+00:00\",\"description\":\"Wir brauchen grunds\u00e4tzliches Umdenken, um eine Art Weltuntergang zu vermeiden. Rudolf Steiner strebte das an, wird aber missverstanden.\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/emhuisken.de\\\/wordpress\\\/2022\\\/12\\\/ueber-die-notwendigkeit-des-weltunterganges-umdenken\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/emhuisken.de\\\/wordpress\\\/2022\\\/12\\\/ueber-die-notwendigkeit-des-weltunterganges-umdenken\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/emhuisken.de\\\/wordpress\\\/2022\\\/12\\\/ueber-die-notwendigkeit-des-weltunterganges-umdenken\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/emhuisken.de\\\/wordpress\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2021\\\/04\\\/Cover_Wahnsinn_und_Denken_front-scaled.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/emhuisken.de\\\/wordpress\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2021\\\/04\\\/Cover_Wahnsinn_und_Denken_front-scaled.jpg\",\"width\":1727,\"height\":2560},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/emhuisken.de\\\/wordpress\\\/2022\\\/12\\\/ueber-die-notwendigkeit-des-weltunterganges-umdenken\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\\\/\\\/emhuisken.de\\\/wordpress\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"\u00dcber die Notwendigkeit des Weltunterganges\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/emhuisken.de\\\/wordpress\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/emhuisken.de\\\/wordpress\\\/\",\"name\":\"Musik \u2013 Wort \u2013 Geisteswissenschaft\",\"description\":\"Ton-, Wort-, Gedankenkunst\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/emhuisken.de\\\/wordpress\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/emhuisken.de\\\/wordpress\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/emhuisken.de\\\/wordpress\\\/#organization\",\"name\":\"Musik \u2013 Wort \u2013 Geisteswissenschaft\",\"url\":\"https:\\\/\\\/emhuisken.de\\\/wordpress\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/emhuisken.de\\\/wordpress\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/emhuisken.de\\\/wordpress\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2014\\\/10\\\/eh_logo_schatten_240x66-1.png\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/emhuisken.de\\\/wordpress\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2014\\\/10\\\/eh_logo_schatten_240x66-1.png\",\"width\":240,\"height\":66,\"caption\":\"Musik \u2013 Wort \u2013 Geisteswissenschaft\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/emhuisken.de\\\/wordpress\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"}},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/emhuisken.de\\\/wordpress\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/d97bf7d74295f11fe6963296f0232ec3\",\"name\":\"Stefan Carl Em Huisken\",\"url\":\"https:\\\/\\\/emhuisken.de\\\/wordpress\\\/author\\\/shoeschen\\\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"\u00dcber die Notwendigkeit des Weltunterganges","description":"Wir brauchen grunds\u00e4tzliches Umdenken, um eine Art Weltuntergang zu vermeiden. Rudolf Steiner strebte das an, wird aber missverstanden.","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/2022\/12\/ueber-die-notwendigkeit-des-weltunterganges-umdenken\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"\u00dcber die Notwendigkeit des Weltunterganges","og_description":"Wir brauchen grunds\u00e4tzliches Umdenken, um eine Art Weltuntergang zu vermeiden. Rudolf Steiner strebte das an, wird aber missverstanden.","og_url":"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/2022\/12\/ueber-die-notwendigkeit-des-weltunterganges-umdenken\/","og_site_name":"Musik \u2013 Wort \u2013 Geisteswissenschaft","article_published_time":"2022-12-21T22:04:28+00:00","article_modified_time":"2022-12-21T22:36:57+00:00","og_image":[{"url":"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Cover_Wahnsinn_und_Denken_front-scaled-691x1024.jpg","type":"","width":"","height":""}],"author":"Stefan Carl Em Huisken","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Geschrieben von":"Stefan Carl Em Huisken","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"29\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/2022\/12\/ueber-die-notwendigkeit-des-weltunterganges-umdenken\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/2022\/12\/ueber-die-notwendigkeit-des-weltunterganges-umdenken\/"},"author":{"name":"Stefan Carl Em Huisken","@id":"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/d97bf7d74295f11fe6963296f0232ec3"},"headline":"\u00dcber die Notwendigkeit des Weltunterganges","datePublished":"2022-12-21T22:04:28+00:00","dateModified":"2022-12-21T22:36:57+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/2022\/12\/ueber-die-notwendigkeit-des-weltunterganges-umdenken\/"},"wordCount":5414,"commentCount":0,"publisher":{"@id":"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/#organization"},"image":{"@id":"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/2022\/12\/ueber-die-notwendigkeit-des-weltunterganges-umdenken\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Cover_Wahnsinn_und_Denken_front-scaled-691x1024.jpg","keywords":["Anthroposophie","Aphorismen","Entwicklung","Freiheit","Gesellschaft","Neues Denken","Notwendigkeit","Umdenken","Weltuntergng"],"articleSection":["Geisteswissenschaft"],"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/2022\/12\/ueber-die-notwendigkeit-des-weltunterganges-umdenken\/#respond"]}]},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/2022\/12\/ueber-die-notwendigkeit-des-weltunterganges-umdenken\/","url":"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/2022\/12\/ueber-die-notwendigkeit-des-weltunterganges-umdenken\/","name":"\u00dcber die Notwendigkeit des Weltunterganges","isPartOf":{"@id":"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/2022\/12\/ueber-die-notwendigkeit-des-weltunterganges-umdenken\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/2022\/12\/ueber-die-notwendigkeit-des-weltunterganges-umdenken\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Cover_Wahnsinn_und_Denken_front-scaled-691x1024.jpg","datePublished":"2022-12-21T22:04:28+00:00","dateModified":"2022-12-21T22:36:57+00:00","description":"Wir brauchen grunds\u00e4tzliches Umdenken, um eine Art Weltuntergang zu vermeiden. Rudolf Steiner strebte das an, wird aber missverstanden.","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/2022\/12\/ueber-die-notwendigkeit-des-weltunterganges-umdenken\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/2022\/12\/ueber-die-notwendigkeit-des-weltunterganges-umdenken\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/2022\/12\/ueber-die-notwendigkeit-des-weltunterganges-umdenken\/#primaryimage","url":"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Cover_Wahnsinn_und_Denken_front-scaled.jpg","contentUrl":"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Cover_Wahnsinn_und_Denken_front-scaled.jpg","width":1727,"height":2560},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/2022\/12\/ueber-die-notwendigkeit-des-weltunterganges-umdenken\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"\u00dcber die Notwendigkeit des Weltunterganges"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/#website","url":"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/","name":"Musik \u2013 Wort \u2013 Geisteswissenschaft","description":"Ton-, Wort-, Gedankenkunst","publisher":{"@id":"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/#organization","name":"Musik \u2013 Wort \u2013 Geisteswissenschaft","url":"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/eh_logo_schatten_240x66-1.png","contentUrl":"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/eh_logo_schatten_240x66-1.png","width":240,"height":66,"caption":"Musik \u2013 Wort \u2013 Geisteswissenschaft"},"image":{"@id":"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/#\/schema\/logo\/image\/"}},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/d97bf7d74295f11fe6963296f0232ec3","name":"Stefan Carl Em Huisken","url":"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/author\/shoeschen\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3723","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3723"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3723\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3741,"href":"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3723\/revisions\/3741"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3723"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3723"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3723"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}