{"id":3668,"date":"2022-10-17T22:26:26","date_gmt":"2022-10-17T21:26:26","guid":{"rendered":"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/?p=3668"},"modified":"2022-10-17T22:27:25","modified_gmt":"2022-10-17T21:27:25","slug":"was-tun-in-der-anthroposophischen-gesellschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/2022\/10\/was-tun-in-der-anthroposophischen-gesellschaft\/","title":{"rendered":"Was tun in der anthroposophischen Gesellschaft?"},"content":{"rendered":"<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-top-right\"><a href=\"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3668?print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/print.png\" alt=\"image_print\" title=\"Print Content\" \/><span class=\"pdfprnt-button-title pdfprnt-button-print-title\">F\u00fcr l\u00e4ngere Texte empfehle ich vorherigen Ausdruck<\/span><\/a><\/div>\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Vorbemerkung<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aufgrund meiner Stellungnahme zur Frage der Mitgliedschaft in der anthroposophischen Gesellschaft<a href=\"#sdfootnote1sym\" id=\"sdfootnote1anc\"><sup>1<\/sup><\/a> ergab sich die weiterf\u00fchrende Fragestellung, wie es nun m\u00f6glich sein k\u00f6nnte, aus einer solchen Perspektive Schritte in die Zukunft auszumachen. Da scheint es mir angebracht, vorab wieder einmal auf eine der wichtigsten Handreichungen Rudolf Steiners zu Fragen der Zukunftsgestaltung im sozialen Feld hinzuweisen:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eDie Aufgaben, welche das soziale Leben der Gegenwart stellt, mu\u00df derjenige verkennen, der an sie mit dem Gedanken an irgendeine Utopie herantritt. Man kann aus gewissen Anschauungen und Empfindungen den Glauben haben, diese oder jene Einrichtungen, die man sich in seinen Ideen zurechtgelegt hat, m\u00fcsse die Menschen begl\u00fccken; dieser Glaube kann \u00fcberw\u00e4ltigende \u00dcberzeugungskraft annehmen; an dem, was gegenw\u00e4rtig die \u00absoziale Frage\u00bb bedeutet,<br>kann man doch v\u00f6llig vorbeireden, wenn man einen solchen Glauben geltend machen will.\u201c<a id=\"sdfootnote2anc\" href=\"#sdfootnote2sym\"><sup>2<\/sup><\/a><\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In den darauf folgenden S\u00e4tzen Rudolf Steiners, ja eigentlich im gesamten folgenden Buch geschieht nichts anderes, als diese Einleitungss\u00e4tze immer weiter auszuf\u00fchren und bis ins Einzelne hinein zu konkretisieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In meinem nun folgenden Versuch, einige Gedanken zu Schritten zu formulieren, die in der anthroposophischen Gesellschaft<a href=\"#sdfootnote3sym\" id=\"sdfootnote3anc\"><sup>3<\/sup><\/a> in die Zukunft hinein gegangen werden k\u00f6nnten, bem\u00fche ich mich, diese S\u00e4tze Rudolf Steiners zu beherzigen. Angesichts meiner mangelnden Fertigkeit, jeden der S\u00e4tze mit umfangreichen Zitaten zu belegen, bin ich gen\u00f6tigt, meine Darstellung gleichsam \u201e<em>mehr aus dem einf\u00f6rmigen Umgang mit mir selbst als aus einer reichen Welterfahrung gesch\u00f6pft oder durch Lekt\u00fcre erworben\u201c<a href=\"#sdfootnote4sym\" id=\"sdfootnote4anc\"><sup>4<\/sup><\/a> <\/em>auf mein eigenes Denken zu st\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">\u201eDreigliederung des sozialen Organismus\u201c<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Allzuleicht rutscht der strebende Mensch bei diesem Ausdruck in eine letztlich doch wieder utopistische Denkweise hinein, indem er versucht, Rudolf Steiners Ausf\u00fchrungen dar\u00fcber irgendwie handlungsleitende Zielsetzungen und Konzeptionen zu entnehmen, durch die diese \u201eDreigliederung\u201c in der Welt geltend gemacht werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aus meiner Sicht schildert Steiner nirgends derartige Zielsetzungen. Er beschreibt die vorhandene Dreigliederung in Geistesleben, Rechtsleben und Wirtschaftsleben der Menschen. Die Menschen lassen sich aber von \u00fcberholten, angelernten Einheitsvorstellungen vom sogenannten \u201eSozialen\u201c bestimmen, wodurch die vorhandene, zugrundeliegende Dreigliederung nicht ins Bewusstsein kommt, und in der Folge immer mehr Unordnung und damit Krankheitserscheinungen von den Menschen in den sozialen Organismus hineingebracht werden. Die Dreigliederung ist also da, aber mangels Bewusstsein davon entsprechen die Handlungen der Menschen ihr nicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir sehen ja derzeit nur allzu deutlich, wie \u00fcberall das Gegenteil des N\u00f6tigen geschieht, wenn zum Beispiel Verbr\u00fcderungen in ideologischen Zirkeln welcher Art auch immer im Verbund mit wirtschaftlicher Konkurrenz sich des \u00e4u\u00dferen Rechtes bedienen (dieses auch bestimmen), um die ihnen genehme Weltgestaltung allen anderen Menschen aufzuzwingen.<em> Das<\/em> hat ein einheitliches Zentrum in dem rein auf das Irdische und dessen abstrakt-ideologische Nutzung f\u00fcr das eigene Wohlergehen gerichtetenDenken, F\u00fchlen und Wollen der heutigen Alltags-Egoisten \u2013 wozu wir uns wohl alle in gewissem Sinne z\u00e4hlen d\u00fcrfen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber das sind eben die Krankheitserscheinungen, die nur \u00fcberwindbar werden, wenn sie als solche <em>erkannt<\/em> werden, und diese Erkenntnis sich im Bewusstseinsleben der Menschheit auch ausdr\u00fccken kann. Daran mitzuwirken, ist Aufgabe der anthroposophischen Gesellschaft \u2013 nicht irgendeiner \u00e4u\u00dferen Organisation (eines \u201eVereines\u201c) also, sondern des Zusammenwirkens derjenigen Individualit\u00e4ten, die sich darin zu einander gesellen. Dies kann nur gelingen, wenn dabei die vorhandene Dreigliederung des sozialen Organismus ber\u00fccksichtigt wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was kann das konkret hei\u00dfen? Nichts anderes ist doch damit intendiert als ein Schritt zur Befreiung des Geisteslebens, welches konkret das lebendige Zusammenwirken geistiger Wesen (verk\u00f6rpert oder nicht, vielleicht sogar menschlich oder nicht) im Sinne der freien Entfaltung der geistigen T\u00e4tigkeit all dieser Wesen ist. Wo mehrere Einzelne sich \u2013 frei! \u2013 in den Dienst anthroposophischer Geisteswissenschaft stellen, ist Aussicht auf einen Beitrag zur Gesundung des Ganzen. Denn es ist ja unabweisbar: wenn die Erkrankung des Ganzen nicht zun\u00e4chst als solche <em>erkannt<\/em> wird, ist keine Aussicht auf Besserung.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Anthroposophische Gesellschaft<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Zusammenschluss anthroposophisch Strebender in der anthroposophischen Gesellschaft ist insofern ein Glied des Geisteslebens, indem er in dem Zusammenwirken von Geistwesen welcher Art auch immer zum Zwecke der Pflege anthroposophischer Geisteswissenschaft besteht. Als solcher ist dieser Zusammenschluss Ergebnis des Zusammenflie\u00dfens der konkreten Willensimpulse der Beteiligten, und also nur solange und in dem Ma\u00dfe \u00fcberhaupt vorhanden, wie die beteiligten Wesen ihn vorantreiben und ihm ihre individuellen Kr\u00e4fte zur Verf\u00fcgung stellen. Jede andere Handhabung w\u00fcrde aus dem lebendigen Zusammenwirken der Geister eine vom \u00e4u\u00dferen irdischen Dasein bestimmte Art von \u201eMaschine\u201c machen. Der Geist kann sich eben nur da geltend machen, wo er in der Freiheit leben kann. Das schlie\u00dft allerdings immer auch die M\u00f6glichkeit des Scheiterns, des Absterbens und Neuerstehens ein. Der Tod geh\u00f6rt zum Leben, kein Leben ohne Tod. Zum Geistes<em>leben<\/em> geh\u00f6rt in diesem Sinne also auch das Absterben des lebendigen geistigen Impulses in das \u00c4u\u00dfere hinein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Will ein solcher Zusammenschluss im irdischen Leben der Welt und der Menschen wirksam werden, indem er darin als Ausdruck seines Zweckes auftritt, so ben\u00f6tigt er selbstverst\u00e4ndlich daf\u00fcr Formen, die sowohl das <em>\u00e4u\u00dfere<\/em> Zusammenwirken der Beteiligten beschreiben (Recht) als auch die irdischen Bed\u00fcrfnisse der Beteiligten befriedigen (Wirtschaft). Nur m\u00fcssen diese \u201eNebent\u00e4tigkeiten\u201c, die durch den Willen der Gesellschafter zum gemeinsamen Wirken erforderlich werden, aber jederzeit dem Charakter des Ganzen der Gesellschaft dienen, n\u00e4mlich dem sich entwickelnden Menschengeist. Diese \u201eNebent\u00e4tigkeiten\u201c <em>k\u00f6nnen<\/em> daher niemals \u2013 wenn sie dem frei gew\u00e4hlten geistigen Ziel der Pflege anthroposophischer Geisteswissenschaft dienen \u2013 diesem Ziel hinderlich werden, wie sehr dies auch \u00e4u\u00dferlich so scheinen mag.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Werden solche T\u00e4tigkeiten scheinbar hinderlich, so sind sie nicht weiter als T\u00e4tigkeiten der freien Geistgemeinschaft anzusehen, sondern sind offensichtlich \u201ein andere H\u00e4nde\u201c \u00fcbergegangen. Dass sie selbst dann aber noch \u2013 indem sie \u00e4u\u00dferlich gesehen zerst\u00f6rerisch wirken \u2013 ihrem urspr\u00fcnglichen Ziel dienen k\u00f6nnen, erhellt sich aus der Tatsache, dass sie dadurch gerade zur Weiterentwicklung der Erkenntnis innerhalb der Geist-Gemeinschaft beitragen k\u00f6nnen; jedenfalls gilt dies dann, wenn die Geist-Gemeinschaft den Erkenntniswillen und die Erkenntniskraft aufbringt, dieses \u201eFremde\u201c in sich aufzul\u00f6sen. Man kann an diesen \u201eaus der Art geschlagenen\u201c T\u00e4tigkeiten eben lernen, wie der Geist <em>nicht<\/em> wirkt. Es ist hinzunehmen, wenn das eigene Tun sich im <em>Werk<\/em> verfestigt und abstirbt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer m\u00f6chte, kann in diesem Zusammenhang durchaus die Okkupation zentraler anthroposophischer Wirkungsst\u00e4tten zum Beispiel durch Mormonen, Freimaurer, Jesuiten und abstrakte Akademiker wiedererkennen. So wirkt der urspr\u00fcngliche \u2013 freie \u2013 Zusammenschluss der Geistindividualit\u00e4ten eben <em>nicht<\/em><em> mehr<\/em>; dieser sucht sich dann andere Wirkungsst\u00e4tten. \u201eWir betreiben hier aus Freiheit Anthroposophie, fr\u00fcher gemeinsam mit Dornach, nun nach der Okkupation eben ohne Dornach\u201c h\u00f6rte ich letztens sinngem\u00e4\u00df ein leitendes Mitglied in einem gr\u00f6\u00dferen anthroposophischen Kreis sagen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Wirksam werden<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wirksam wird die anthroposophische Gesellschaft \u2013 so betrachtet \u2013 eben <em>nicht<\/em>, indem sie \u00e4u\u00dfere Institute schafft, sondern indem Menschen und Geister frei gemeinsam agieren. Was diese Vielen (oder Wenigen) tun, tritt in der Welt auf in Allem, was diese Gesellschafter im Sinne ihrer Geistgemeinschaft in die Welt stellen so, dass es sich mit dem Tun Anderer verbindet, zu einem gemeinsamen \u201eWerk\u201c zusammen \u201ewirkt\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nun wird ja zumeist davon ausgegangen, dass bei solchem Zusammenwirken mit Anderen eben immer Kompromisse n\u00f6tig sind. Kompromisse versteht dann Mancher als die Notwendigkeit, seinen \u201eStandpunkt\u201c eben dem des Anderen anzun\u00e4hern, also ein St\u00fcck weit seine eigenen Gesichtspunkte zu verlassen, ja vielleicht sogar \u201ezu verraten\u201c. Davon kann aber hier keine Rede sein. Ein Zusammenwirken mit Anderen aus Erkenntnis \u2013 und darum kann es ja hier nur gehen \u2013 schlie\u00dft die Ber\u00fccksichtigung von <em>de<\/em><em>ren<\/em> geistiger Aufgabe im Rahmen der Menschheitsentwicklung immer mit ein, jedenfalls dann, wenn es wie hier um die anthroposophische Gesellschaft als Akteur geht. Der Entwicklung feindliche Impulse k\u00f6nnen in diesem Zusammenwirken nur insoweit zur Geltung kommen, als das Bewusstsein f\u00fcr eine klare Erkenntnis der unterschiedlichen Intentionen nicht ausreicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es kann also nur darum gehen, die anthroposophische Erkenntnisart immer weiter zu verst\u00e4rken, so dass das zun\u00e4chst Fremde in der Erkenntnis mit dem Eigenen zusammenkommen kann. Dann flie\u00dfen wiederum Willensimpulse zusammen, aus freiem Antrieb, so dass jede Seite sich und das Ihrige darin wiederfinden kann. Anders ist Frieden heute gar nicht mehr m\u00f6glich. Es geschieht nur das, was auch gewollt ist \u2013 bewusst von den Mitwirkenden aus, oder unbewusst <em>durch sie hindurch<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein \u00e4u\u00dferes Zusammenwirken in der Welt der toten, erstarrten Institutionen erfordert daher umso mehr innere Kraft bei denjenigen, die aus dem Erstarrungstode des vormals lebendigen Geistes neues Leben erstehen lassen wollen; denn alles, was auf diesem Felde \u00e4u\u00dferlich erschaffen wird, tendiert zu einer toten, maschinellen Dauer, muss darum \u00fcber kurz oder lang dem Herrn des Todes und der Materie anheimfallen, und also \u2013 vergehen. Das kann durchaus so weit gehen, dass das eigene, freie, lebendige Tun aus dem Geiste von den dann erstarrten Institutionen so aufgefasst wird, dass sie dieses Leben aus dem Geist f\u00fcr sich selber als zerst\u00f6rerisch ansehen m\u00fcssen, und es daher aufs Sch\u00e4rfste bek\u00e4mpfen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Man denke aber dabei an Rudolf Steiners Schilderung der damals noch unausgef\u00fchrten Statue des Menschheitsrepr\u00e4sentanten. Die rechte Hand der Menschengestalt weist auf Ahriman, dem diese Geste Anlass ist, <em>sich selber an die Materie zu fesseln<\/em>. Nicht der Christus tut dies, Ahriman fesselt sich selber. In \u00e4hnlicher Weise wird dort auch auf die erhobene linke Hand der Statue hingewiesen, deren Geste dazu f\u00fchrt, dass Luzifer sich die Schwingen bricht und st\u00fcrzt.<a href=\"#sdfootnote5sym\" id=\"sdfootnote5anc\"><sup>5<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wo also das Zerst\u00f6rungspotential \u00e4u\u00dferer Institute zum Anlass genommen wird, sie <em>\u00e4u\u00dferlich<\/em> zu bek\u00e4mpfen, ist man schon auf dem Holzweg, ebenso da, wo man sich von ihnen veranlassen l\u00e4sst, die eigenen Erkenntniswege zu relativieren und damit \u201efaule\u201c Kompromisse einzugehen. Weder zu bekriegen, noch sich vereinnahmen zu lassen, sondern immer wieder die geistige Freiheit zu erringen, die erst eigenst\u00e4ndiges Leben erm\u00f6glicht, kann neues Leben in der \u00e4u\u00dferen Welt zur Wirkung bringen. Daf\u00fcr kann es notwendig sein, Institutionen auch sterben zu lassen und in den Folgen ihres Vergehens neue Samen zu legen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Tod und Auferstehung<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Tod ist im \u00c4u\u00dferen immer mit Aufl\u00f6sung verbunden, die im Inneren aber zu einer Verst\u00e4rkung des Eigenlebens f\u00fchren kann, immer gerade so weit, wie das Bewusstsein es tragen kann. Dem physischen Tod des Christus und seiner Auferstehung folgte der Tod des gegebenen, \u201einstinktiven\u201c Geisterlebens der Menschheit, final im Denken im 19. Jahrhundert, und dann die Auferstehung des Geist-Erlebens durch das Wirken Rudolf Steiners im Beginn des 20. Jahrhunderts. Was jetzt im allm\u00e4hlichen Absterben der damals zun\u00e4chst geschaffenen \u00e4u\u00dferlichen (rechtlichen und wirtschaftlichen) Lebensformen der anthroposophischen Gesellschaft geschieht, ist insofern eigentlich der \u201eBeweis\u201c, dass der lebendige Geist wirkt. Sonst w\u00fcrden die \u00e4u\u00dferen \u201eanthroposophischen\u201c Institutionen weltweit angesehene, f\u00fcr alle Zeiten reibungslos funktionierende Wirkungsst\u00e4tten sein \u2013 Wirkungsst\u00e4tten desjenigen, was es eben in der wirklichen anthroposophischen Gesellschaft <em>nicht<\/em> geben kann. Seien wir froh, dass der Tod sich das Seine holt; aber lassen wir uns auch nicht verleiten, selbst Hand anzulegen bei diesem Sterbeprozess (vgl. das oben im Hinblick auf die Statue Gesagte).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Auferstehung erfolgt eben so, wie das in diesem Fall allein m\u00f6glich ist: in den Einzelnen, die sich und ihre pers\u00f6nliche Wirkungsst\u00e4tte in der Welt \u2013 ihre irdische, leibliche Person also \u2013 frei in den Dienst der Anthroposophie stellen wollen. In ihrem Zusammenwirken, in ihrem Wirken in den weiteren Verbindungen mit dem Weltgeschehen spricht sich das Leben des Geistes in der Anthroposophie aus. Anthroposophie und anthroposophische Gesellschaft leben eben nicht so in der Welt, dass sich der einzelne Anthroposoph davon tragen lassen kann. Sie leben nur dort und solange die einzelnen Anthroposophen selber sie tragen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Was kann das konkret bedeuten?<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Daraus ergibt sich, dass es \u00e4u\u00dfere Einrichtungen der Zusammenarbeit eben nur dann und nur insoferne geben kann, wie konkrete irdische Projekte verfolgt werden, in denen sich Mitglieder der anthroposophischen Gesellschaft wirkend bet\u00e4tigen. Letztlich ist dies der Grund daf\u00fcr, dass manche sogenannte \u201eanthroposophische Institution\u201c sich den Regeln der \u00e4u\u00dferen Welt v\u00f6llig angeglichen hat, nachdem die sie tragenden (\u201echarismatischen\u201c) Gr\u00fcndergeister sie verlassen haben. Diese Einrichtungen waren dann eben Instrumente, Werkzeuge des durch die Gr\u00fcnder wirkenden Geistes. Und wo keine Nachfolger sich finden, die das Bestehende aus <em>ihrem<\/em> Geiste aufgreifen und weiterentwickeln wollen und k\u00f6nnen (frei und individuell), stirbt das Bestehende. Es bleibt also vielleicht schon etwas bestehen, aber das ist dann tot, erstarrt und geistverlassen. Man sollte das nicht als etwas Schlimmes ansehen; der Tod geh\u00f6rt zum Leben. Schlie\u00dflich hat zum Beispiel die erstarrte katholische Kirche doch auch daf\u00fcr gesorgt, dass die \u00dcberlieferung des Ereignisses von Golgatha erhalten blieb.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Man wird also <em>aus der Perspektive des Geisteslebens<\/em> \u00e4u\u00dfere Institutionen immer nur als Werkzeuge des Geistes ansehen k\u00f6nnen, die entstehen, leben und vergehen, aber niemals als in sich selber dauerhaft lebensf\u00e4hige Systeme. Was so geschaffen wird, macht dann die eigenst\u00e4ndige Rechts- und Wirtschaftsorganisation des Geisteslebens aus. Sie ist immer an die Lebenszyklen des Geistes in der Welt gebunden, aus dem sie hervorgegangen ist, das hei\u00dft also hier: an die sie tragenden individuell wirkenden Menschen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr mich wurde schon vor vielen Jahren klar, dass viele der tradierten \u201eanthroposophischen Institutionen\u201c \u2013 also die \u00e4u\u00dferen anthroposophischen Vereine, aber auch die rechtlichen und wirtschaftlichen Verkn\u00fcpfungen mit anderen Rechts- und Wirtschaftsinstituten in der Welt so, wie sie bestanden und bestehen, auf Dauer nicht lebensf\u00e4hig sind. Wie man sehen kann, fallen sie ja nach und nach \u201efeindlichen \u00dcbernahmen\u201c anheim oder verfallen, transformieren sich zu \u201eganz normalen\u201c Einrichtungen der heutigen Zeit. Inwieweit sich auf den \u00dcberresten ehemaligen anthroposophischen Lebens in der Welt Neues errichten l\u00e4sst, wird sich aus der Kraft und dem Willen derjenigen ergeben, die sich solchen Aufgaben erkennend zuwenden wollen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie das Karma wirkt, haben wir ohne Murren hinzunehmen; was daraus an Neuem entstehen kann, obliegt uns zu gestalten. Es gibt keine \u00e4u\u00dfere Institution \u201eAnthroposophie\u201c, die uns tr\u00e4gt \u2013 wir <em>sind<\/em> sie selber, und sie ist und wird durch uns. Der \u00e4u\u00dfere Niedergang ist blo\u00df die Begleitmusik f\u00fcr das Entstehen neuen geistigen Lebens.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Nachbemerkung<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ja, wie denn nun? \u2013 mag der Leser fragen, der bis hierhin durchgehalten hat. Die Frage wird er sich wohl selber zu beantworten haben. Allerdings kann hier noch hingewiesen werden auf eine Ermahnung Rudolf Steiners f\u00fcr den Umgang mit den Einfl\u00fcssen von Luzifer und Ahriman: der Mensch m\u00f6ge doch dem eigenen Denken gegen\u00fcber recht ahrimanisch sein und alles Gedachte erst der harten Pr\u00fcfung an den Weltgesetzen unterwerfen, dagegen dem ahrimanischen Blendwerk der toten physischen Welt gegen\u00fcber doch luziferisch gepr\u00e4gte Liebe zu jeder Einzelheit der eigenen Welt walten lassen, im Versuch, sie zu verstehen.<a href=\"#sdfootnote6sym\" id=\"sdfootnote6anc\"><sup>6<\/sup><\/a> So sei man gesch\u00fctzt \u2013 so verstehe ich Steiners Ausf\u00fchrungen in diesem Zusammenhang \u2013 sowohl vor fantasierendem Irrlichtelieren im Denken wie auch vor Ignoranz und Dilettantismus im Umgang mit der Welt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Worauf will ich damit hinweisen? Darauf, dass die Beachtung beider Teile dieser Ermahnung erst die Grundlage bildet f\u00fcr ein eingreifendes Wirken in der Welt aus dem Geiste heraus. Wer ahrimanische Institutionen, wie sie in der Welt nun einmal sind, f\u00fcr Aufgaben nutzen will, die sich aus dem Geist der Menschheitsentwicklung ergeben, wird die Gesetze der Welt so gut kennen m\u00fcssen, dass er sie auch beherrschen kann. Wer seine Ideen, durch die er sich im Geiste finden will, vor dem Abgleiten in Wunschdenken besch\u00fctzen will, wird sie an den Tatsachen des irdischen Lebens \u00fcberpr\u00fcfen und den Ausgang dieser Pr\u00fcfung dann gelassen hinnehmen m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In beiden Richtungen ist wohl in der Vergangenheit in der anthroposophischen Bewegung mancherlei vers\u00fcndigt worden; Kompetenz auf dem Felde der \u00fcbernommen Aufgaben \u2013 ganz im traditionellen Sinne \u2013 und fester, wacher Tatsachenbezug in der Entwicklung des eigenen Denkens sind erforderlich. Wo beides (oder eines von beiden) nicht gen\u00fcgend vorliegt, wenn Institutionen aus dem Geist heraus in die Wirksamkeit in der Welt treten wollen, kann man vorhersehbar zumeist menschliche und wirtschaftliche Katastrophen erleben. Leidvolle Erfahrungen dieser Art liegen wohl f\u00fcr jeden gen\u00fcgend vor, auch im Rahmen der anthroposophischen Gesellschaft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was insbesondere den Umgang mit den ahrimanisch gepr\u00e4gten Einrichtungen der heutigen Welt betrifft, kann gar nicht genug darauf hingewiesen werden, dass weder der Verzicht auf die Klarheit \u00e4u\u00dferer Festlegung (\u201edas brauchen wir jetzt nicht festzulegen, das findet sich dann ganz lebendig\u201c, oder \u201esolche Festlegungen ignorieren wir einfach, sie sind nicht geistgem\u00e4\u00df\u201c) noch das Abw\u00fcrgen jeder Lebensregung durch Vorschriften bis ins Kleinste (das kennen wir doch aus den letzten zwei Jahren zur Gen\u00fcge) irgendwie weiterf\u00fchrt. Man muss Ahriman in seinem Wirken <em>verstehen<\/em>, ihn also im Detail <em>kennenlernen<\/em>, dann verliert er seine Kraft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In besonderer Weise dr\u00fcckt dies ein Gedicht von Helmut Siegfried Unbehoven aus, das ich daher hier erg\u00e4nzend anf\u00fcgen m\u00f6chte<a href=\"#sdfootnote7sym\" id=\"sdfootnote7anc\"><sup>7<\/sup><\/a>:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>F\u00fcrchte einzig des D\u00e4mons L\u00e4cheln,<br>Des Verf\u00e4lschers tr\u00f6stliche Gl\u00e4tte,<br>Des L\u00fcgners einleuchtende Wahrheiten,<br>Des M\u00f6rders Lebensklugheit,<br>Des Verr\u00e4ters daseinsbezwingende List,<br>Des Verleumders exakte Wissenschaft.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>F\u00fcrchte nur des D\u00e4mons<br>Uralt unerkannte Gott\u00e4hnlichkeit,<br>Die strahlende Maske,<br>Vielen t\u00f6dlich.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Und f\u00fcrchte ihn nicht!<br>Blick ihm ruhig ins trauernde Antlitz:<br>Von kalten Blitzen entz\u00fcndet,<br>Gefurcht von Verachtung der Feigen,<br>Von Ha\u00df zerst\u00f6rt gegen<br>Einen ihm schweigenden Gott &#8211;<br>Blick ihm ruhig ins versteinerte Aug,<br>Immer steht er neben Dir.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Nicht schenkte ein Gott Dir sein Blut,<br>Da\u00df in Furcht du erstarrst,<br>Leuchte dem D\u00e4mon zu sp\u00e4terer Erl\u00f6sung,<br>Da er trug auch Dich,<br>Als Du ihm \u00e4hnlich warst.<br>Nun hilf ihm.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00a9 Stefan Carl em Huisken 2022<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a id=\"sdfootnote1sym\" href=\"#sdfootnote1anc\">1<\/a>vgl.  <a href=\"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/2022\/06\/wer-ist-mitglied-der-allgemeinen-anthroposophischen-gesellschaft-eine-stellungnahme\/\">https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/2022\/06\/wer-ist-mitglied-der-allgemeinen-anthroposophischen-gesellschaft-eine-stellungnahme\/<\/a>, auch in: Ein Nachrichtenblatt 14\/2022, S. 14f<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#sdfootnote2anc\" id=\"sdfootnote2sym\">2<\/a>Steiner, Rudolf: Die Kernpunkte der sozialen Frage in den Lebensnotwendigkeiten der Gegenwart und Zukunft. \u2013 Stuttgart, 1920. S. 5<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#sdfootnote3anc\" id=\"sdfootnote3sym\">3<\/a>Mit dem Ausdruck \u201eanthroposophische Gesellschaft\u201c bezeichne ich hier ausschlie\u00dflich den freien geistigen Zusammenschluss von Individualit\u00e4ten (verk\u00f6rpert oder nicht) zum Zwecke der Pflege der Anthroposophie. Nach Rudolf Steiners Worten sollte ja die anthroposophische Gesellschaft allem Vereinsm\u00e4\u00dfigen, d.h. also allem \u00e4u\u00dferlich Institutionellen ferne sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#sdfootnote4anc\" id=\"sdfootnote4sym\">4<\/a>vgl. Schiller, Friedrich von: \u00dcber die \u00e4sthetische Erziehung des Menschen in einer Reihe von Briefen. In ders.: Schriften. Schillers Werke, Bd. 4. \u2013 Frankfurt a.M., 1966, S. 193<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#sdfootnote5anc\" id=\"sdfootnote5sym\">5<\/a>vgl. Steiner, Rudolf: Das Geheimnis des Todes. GA 159. \u2013 Dornach, 1980. S. 248f. Die Textstelle ist auch wiedergegeben in DIE LAHNUNG \u2013 Mitteilungen f\u00fcr individuelle Entwicklung und Lebenskunde, Nr. 7, Januar 2022, wo die hier besprochene Frage der Bildung von Geist-Gemeinschaften von anderen Gesichtspunkten aus ebenfalls er\u00f6rtert wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#sdfootnote6anc\" id=\"sdfootnote6sym\">6<\/a>vgl. dazu Steiner, Rudolf: Die geistigen Hintergr\u00fcnde der sozialen Frage. \u2013 Dornach, 1989. 12. Vortrag, S. 211ff, dort auch viele weitere Hinweise zur Vertiefung der in diesem Artikel angeschnittenen Fragen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a id=\"sdfootnote7sym\" href=\"#sdfootnote7anc\">7<\/a>Das Gedicht kam zu mir durch Freunde, die einige Zeit lang mit Helmut Siegfried Unbehoven zusammengearbeitet haben. Unbehoven ist inzwischen verstorben. Trotz intensiver Bem\u00fchungen konnte kein Rechteinhaber ausfindig gemacht werden. Sollte also ein Leser Rechte an diesem Text haben und nachweisen k\u00f6nnen, bitte ich um Kontaktaufnahme mit mir \u00fcber Email info@emhuisken.de.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Cover_Wahnsinn_und_Denken_front-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Cover_Wahnsinn_und_Denken_front-scaled-691x1024.jpg\" alt=\"Cover Wahnsinn und Denken anthroposophische Gesellschaft\" class=\"wp-image-2646\" width=\"83\" height=\"123\" srcset=\"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Cover_Wahnsinn_und_Denken_front-scaled-691x1024.jpg 691w, https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Cover_Wahnsinn_und_Denken_front-scaled-200x296.jpg 200w, https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Cover_Wahnsinn_und_Denken_front-scaled-300x445.jpg 300w, https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Cover_Wahnsinn_und_Denken_front-scaled-202x300.jpg 202w, https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Cover_Wahnsinn_und_Denken_front-scaled-768x1138.jpg 768w, https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Cover_Wahnsinn_und_Denken_front-scaled-600x889.jpg 600w, https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Cover_Wahnsinn_und_Denken_front-scaled-1036x1536.jpg 1036w, https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Cover_Wahnsinn_und_Denken_front-scaled-1382x2048.jpg 1382w, https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Cover_Wahnsinn_und_Denken_front-scaled-189x280.jpg 189w, https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Cover_Wahnsinn_und_Denken_front-scaled-256x380.jpg 256w, https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Cover_Wahnsinn_und_Denken_front-scaled.jpg 1727w\" sizes=\"auto, (max-width: 83px) 100vw, 83px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Denkerische Grundlagen f\u00fcr meine Darstellungen zur Situation der Gegenwart und der Bedeutung der Anthroposophie habe ich ver\u00f6ffentlicht in meinem Buch <a href=\"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/2021\/05\/wahnsinn-und-denken-der-kampf-geht-weiter\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u201eWahnsinn und Denken. Der Kampf um den Menschen\u201c,<\/a> das Sie <a href=\"https:\/\/emhuisken.de\/wordpress\/produkt\/wahnsinn-und-denken-der-kampf-um-den-menschen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">hier<\/a> oder im Buchhandel bestellen k\u00f6nnen. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie kann angesichts des zerr\u00fctteten Zustandes der anthroposophischen Gesellschaft in ihr angemessen gehandelt werden?<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[267],"tags":[221,461,352,180,390,206],"class_list":["post-3668","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-geisteswissenschaft","tag-anthroposophie","tag-anthroposophische-gesellschaft","tag-dreigliederung","tag-freiheit","tag-geistesleben","tag-neues-denken"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.2 - 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