Warum ich (kein) plattdeutscher Liedermacher bin

Ich muss mir hier mal etwas von der Seele schreiben, über die Sprache Ostfrieslands und was sie mir bedeutet: Plattdeutsch ist doch etwas von gestern! Wer interessiert sich denn heute noch dafür? Rückständiges Volk, etwas bornierte Menschen, grobe Sprache, nur für den Alltag tauglich, Kultivierteres kann man damit gar nicht sagen! Für Komödien und Schwänke geeignet: also für Erzählungen aus […]

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Das Sonnenlicht im Blick der Geisteswissenschaft

Vortragsinformation Wissenschaft ist zweifelsohne eine der größten Leistungen des gegenwärtigen mensch­lichen Geistes. Will sie ihre Grundlagen kennen, so muss sie ihre Arbeit beim Verstehen ihres Ausgangspunktes beginnen, also bei einer Wissenschaft vom menschlichen Geist. Will sie dabei dem allgemeinen wissenschaftlichen Anspruch Genüge tun, wahre Aussagen zu tätigen, so muss sie alle Gewohnheitsurteile, „herrschenden Lehren“ oder „Selbstverständlichkeiten“ zunächst auf ihre Gültigkeit […]

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Steine

Steine wie Holz und Wasser zerschmelzen wenn Leben vergisst. Riesen verdecken der Sonne sengendes Licht? Wolken wie Größe die niemand erstand. Verwelken grellendes Wie? Ewig ist zwischen Du und Mir Suchen erscheint: WIR Verwesendes entkleidet das Sehnen vom Weinen Rast. Üben den Abend vom Leben entstehn; WIR entwehn. © Em Huisken 1976

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Auf zu neuen Wegen!

Auf! – klingt es wieder, auf zu neuen Wegen! Und sind die Wege denn auch noch so weit. Denn überall will Neues sich nun regen, und wartet auf das Zeichen: es ist Zeit! So lausche gut, und lass dein Ohr nicht täuschen, gerad das Leise hört sich oftmals  – gut, und wer betäubt von lärmenden Geräuschen nach vorne taumelt, weiß […]

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Süße Schalmeienklänge

Mein Vater erzählte immer eine Art Endlos-Geschichte, aus der ich meine erste Vorstellung über Schalmeienklänge gewonnen hatte: Da wird das Wetter wieder schön, die Herde zieht auf Bergeshöhn, der fromme Hirte steht dabei und spielt so süß auf der Schalmei. Da zieht ein böses Wetter auf, die Wolken türmen sich zu Hauf, es regnet ohne Unterrlaß und Hirt und Herde […]

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Sehnsucht

Sehnsucht ist paradox. Man sucht das Sehnen, aber das Sehnen sucht gerade etwas anderes, was man eben nicht hat. Hätte man es, wäre die Sehnsucht nicht da. Aber die Sehnsucht zielt ja gerade darauf, es möglichst zu haben. Sehnsucht ist also eine selbstzerstörerische Sache. Oder? Wer sich nach etwas sehnt, sucht es. Und er macht sich Bilder davon, immer neue, […]

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Musik und Wort

Musik und Wort sind Wege, die Menschen verbinden. Sie geben uns den Spiegel – im anderen Menschen. Sie können uns in die Hölle und in den Himmel führen – und zu uns selbst. Musik und Wort sind mächtig – und machtlos, wenn wir sie zu nehmen verstehen. Wo Musik und Wort die Wahrheit verlieren, wirken sie mit an der Zerstörung […]

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Dazwischen – zum Jahreswechsel 2013/14

Und wieder geht ein altes Jahr zuende. Wieder sprach die letzte Zeit das Todeswort. Mit ihm will auch ein neuer Weg beginnen, steigt auf in deinem Tun zum Lebensort. Dazwischen: Leere? Fragen? Sinnen? Ein Schein, der dir verbirgt was kommen mag? Flatternd-gaukelnd musst du suchen im Dunkel nach dem Weg zum Tag.  Du wirst ihn finden. Das ist sicher. Noch […]

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