Suchen – zum Jahreswechsel 2016/2017

Suchen Den Weg zu gehen der in Worten erklingt, den Klang zu leben, der mit Worten singt. In ihm mich zu finden, der die Töne trägt, in ihnen zu gründen, nach der Zukunft frägt. Hier aus der Wirrnis der Mensch sich erstört und in der Ruhe die Welt betört. Willst du? So wage was dich von dir nimmt. Du willst […]

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Begriffskunst – ein Versuch

Ein seltsames Wort: Begriffskunst. Was soll es eigentlich bedeuten? Ist „Begriff“ der Stoff, dem sich der Künstler widmet? Oder das Ziel, dem die Kunst zustrebt? Dem sie dienen will? Oder: ist diese Kunst eine, die letztlich des Begriffes Ausfluss ist, „des Begriffes Kunst“: der Begriff als Künstler sozusagen? Oder ist der Begriff gerade die Methode, oder besser Erscheinungsform, die sich […]

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Jahreswechsel 2015/2016

Was ist, vergeht – die Signatur des Tages verlangt von jedem mehr als bloß, was war. Was du im Innersten erstrebst, ertrag es Und bring es dienend deinem Leben dar. Im Innern wabern Nebel und verdecken in der Zerstörung Rauch das Schreckgesicht. Schau es dir an: die Flammen lecken den kalten Blick aus diesen Zügen nicht. Doch ohne ihn, der […]

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Warum ich (kein) plattdeutscher Liedermacher bin

Ich muss mir hier mal etwas von der Seele schreiben, über die Sprache Ostfrieslands und was sie mir bedeutet: Plattdeutsch ist doch etwas von gestern! Wer interessiert sich denn heute noch dafür? Rückständiges Volk, etwas bornierte Menschen, grobe Sprache, nur für den Alltag tauglich, Kultivierteres kann man damit gar nicht sagen! Für Komödien und Schwänke geeignet: also für Erzählungen aus […]

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Das Sonnenlicht im Blick der Geisteswissenschaft

Vortragsinformation Wissenschaft ist zweifelsohne eine der größten Leistungen des gegenwärtigen mensch­lichen Geistes. Will sie ihre Grundlagen kennen, so muss sie ihre Arbeit beim Verstehen ihres Ausgangspunktes beginnen, also bei einer Wissenschaft vom menschlichen Geist. Will sie dabei dem allgemeinen wissenschaftlichen Anspruch Genüge tun, wahre Aussagen zu tätigen, so muss sie alle Gewohnheitsurteile, „herrschenden Lehren“ oder „Selbstverständlichkeiten“ zunächst auf ihre Gültigkeit […]

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Steine

Steine wie Holz und Wasser zerschmelzen wenn Leben vergisst. Riesen verdecken der Sonne sengendes Licht? Wolken wie Größe die niemand erstand. Verwelken grellendes Wie? Ewig ist zwischen Du und Mir Suchen erscheint: WIR Verwesendes entkleidet das Sehnen vom Weinen Rast. Üben den Abend vom Leben entstehn; WIR entwehn. © Em Huisken 1976

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Auf zu neuen Wegen!

Auf! – klingt es wieder, auf zu neuen Wegen! Und sind die Wege denn auch noch so weit. Denn überall will Neues sich nun regen, und wartet auf das Zeichen: es ist Zeit! So lausche gut, und lass dein Ohr nicht täuschen, gerad das Leise hört sich oftmals  – gut, und wer betäubt von lärmenden Geräuschen nach vorne taumelt, weiß […]

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