jank frison

jank frison – was ist das?

„jank frison“ heißt der unverwechselbare Stil des ostfriesischen Songwriters und Musikers Em Huisken. Eine spannende Fusion aus keltischer, vor allem bretonischer Musiktradition mit (ost-)friesischer Sagen- und Märchenwelt, vorwiegend in ostfriesisch-niederdeutscher Sprache.

„jank“ ist friesisch und heißt „schmachtende Sehnsucht“. Sie zielt auf das, was sich rar macht: eine alte, eigenständige friesische Musiktradition. Keltische, vor allem aber die bretonische Musik paßt zur friesischen Mentalität. Sie liefert das musikalische Material für Neuschöpfungen – für „jank frison“.

Vom ersten bis zum letzten Augenblick berührend sind die Lieder, teilweise skurrilen Balladen, Tanzmelodien und Gesänge vom „Rand der bewohnbaren Welt“ – den Salzküsten Europas in der Bretagne, Irland, Schottland und auch Friesland, die “jank frison” ausmachen.

Der „Rand der bewohnbaren Welt“ kann auch im übertragenen Sinne verstanden werden, denn die Lieder und Gesänge erzählen nicht nur von Alltäglichem. Die Texte erzählen vielfach von sagenhaften Begebnissen, von Wesen und Ereignissen der anderen Welt, die an unsere alltägliche grenzt.

Und schließlich kann man sich ganz hineinversetzen in die Gebräuche der Altvorderen, spätestens dann, wenn im „Balladentanz“ um den Geschichten singenden Barden herumgetanzt werden kann – in einfachsten Schritten, die jeder sofort beherrscht. Auch das gehört zu “jank frison”. Ein Erlebnis der besonderen Art, das seine Qualität jeden hören läßt, der ein wenig hören will.

Bretonische Traditionals, friesische Balladen, eindringliche Hymnen an die Salzküsten Europas, Feengesänge und ostfriesisch-plattdeutsche Texte verschmelzen zu etwas Neuem, eben “jank frison”.