Weltenrand

Weltenrand

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Der „Weltenrand“ – das ist für mich die Grenze unse­rer Alltagswelt, in der wir wissen, wo oben und un­ten ist, wo das Jetzt ist und das Gleich anfängt. Da­hinter ist die Weite der See, oder die Welt unserer Träume, oder das Land hinter dem Nordwind, ein Land jedenfalls, in dem es Mächte gibt, die wir uns nicht so einfach erklären können. Am Weltenrand begegnet man diesen Dingen und Wesen manch­mal. Dann kann man davon erzählen, was sich zuge­tragen hat und wie es einem dabei ergangen ist.
Meine Geschichten erzähle ich zuerst frei vor Publikum, bevor ich sie aufschreibe. Diese Arbeitsweise habe ich von Martin Luserke (1880-1968, Reformpädagoge, Gründer und Leiter der Schule am Meer auf Juist 1925-1934, Theater­mann, Schriftstel­ler) übernommen, einem Meister des Erzählens vom Welten­rand.
Vier „Geschichten vom Weltenrand“ enthält mein erstes Buch. Meine Lesungen und Erzählungen umrahme ich mit passen­den Liedern aus eigenem Schaffen; das verhilft zur richtigen Stimmung für solche Geschichten.

 

Foto: Tim von Lindenau

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