Lesungen

sind eigentlich eine Hilfsform beim Erzählen. Wenn Inhalt und Gestaltung einer Geschichte oder eines anderen Textes wegen Ihres Umfangs oder ihrer besonderen Gestaltung nicht unmittelbar aus dem aktuellen Erleben des Erzählers kommen können, so muss ein geschriebener Text zu Hilfe genommen werden.
Zum Erlebnis können Lesungen aber besonders dann werden, wenn der Vorleser den Text innerlich zum Leben bringen kann, weil er sich intensiv damit verbunden hat.
Das ist meine Richtschnur bei Lesungen, die ich gestalte. Ich verbinde darum oftmals das Lesen mit musikalischen Einlagen, Gedichtrezitationen, Musikstücken oder Liedern, die den Text im Erleben stützen können.

Bisher von mir veranstaltete Lesungen – meist mit Musik kombiniert – hatten zum Inhalt (Beispiele):

  • Den Schicksalsmächten Bilder entgegenwuchten – Texte aus Martin Luserkes Roman „Obadjah und die ZK14“ (das Programm wurde inzwischen überarbeitet; nähere Informationen => hier)
  • Der Schmied von Jam Brede – wieviel ist uns individuelle Gestaltungskraft wert?
  • Die Barbaren im Vogelhaus von Jam Brede – eine Fabel über die Frage der Sicherheit im Leben
  • Burfjäll in der Stadt der tausend Gärten von mir – wie ist unser Verhältnis zum Leben?
    (Leseprobe =>hier)
  • Jabbo von Hugsand von mir – welche Rolle spielt Erkenntnis im täglichen Lebensdrama?
    (Lesseprobe => hier)

Ausserdem habe ich gemeinsam mit dem Ostfriesen-Krimi-Autor Hardy Pundt bereits mehrere musikalische Krimilesungen veranstaltet. Für diese Lesungen habe ich zum Teil eigens zu den Büchern von Hardy Pundt passende Lieder verfasst. Bei Interesse kann ich auch solche Lesungen vermitteln. Weitere Informationen => hier.