jank frison – jetzt zu viert

Seit dem Frühjahr 2016 sind wir zu viert (siehe => Musiker) und fleissig dabei, unser Programm neu zu arrangieren. Eine Zeitland wird es wohl noch dauern – aber zwischendurch waren wir schon mal beim Genussmarkt von Slowfood im Ostfriesischen Landwirtschaftsmuseum, mit einem vorläufigen Programm, und haben von dort dank Annele Rewerts einige schöne Fotos bekommen. So zum Beispiel dieses:

campen_jf_2016Auch auf der Seite => Musiker haben wir jetzt etwas Aktuelleres als bisher. Demos zum Anhären sollen auf jeden Fall im Laufe des Herbstes dazu kommen.

Im nächsten Jahr soll dann alles bereits sein für Frisian Celtic Folk überall.

Frisian Celtic Folk – irisch, schottisch und „jank frison“

Musik war im alten Friesland wohl vor allem eins: magisch. Schrieb man darum nichts davon auf? Der Barditus – der Schildgesang – klang für den Feind erschreckend, die Sänger aber konnten aus dem Klang den Ausgang der Schlacht (und vielleicht noch manches andere) vorhersagen und sich daran stärken. Bei den Kelten gab es Ähnliches.

Eine Magie, die sich in den Gesängen der Barden und Skalden fortsetzte, oft begleitet durch ausgelassene Tänze der Zuhörer, die so alles, was sie hörten bis in den Leib hinein mit sich verbanden und dadurch auch etwas von der Stärkung ab bekamen.

20120815_163701Ein Nachklang oder besser: eine neue Form dieser Magie findet sich in den Gesängen und Tanzrhythmen der Bretagne und anderer keltischer Gebiete.  Aus Irland und Schottland – oder eben ganz pur „jank frison“ – Frisian Celtic Folk. Aber das ist immer etwas dabei.

Die Klänge der Highland Bagpipe, die irischen Pubgesänge, die schottischen Gänsehaut-Lieder, bretonische Tänze und friesische Balladen: das sind die Zutaten für einen musikalischen Rundgang an den Salzküsten Europas. Hörenswert. Am besten zu begleiten mit einem Guinness oder einem guten Whisky. Oder einem Met, wenn man so will.

Besetzung – erstens kommt es anders ….

… und zweitens, als man denkt. Und drittens ganz gewiss.

Da ist doch wieder einiges anders verlaufen als erst gedacht. Andy Bürger ist von seinem Studium und dazugehörigen Tätigkeiten doch stärker in Anspruch genommen und kann deshalb nicht intensiv einsteigen. Da proben dann Fenno, Heike und ich erst einmal zu dritt weiter.

Aber: wir haben ja gute Aussichten. Benny (Benjamin Meier) hat gute Aussicht, seine anderen Projekte bis zum Herbst „in Form“ zu haben, so dass er dann bei uns wieder einsteigen kann. Wir drei anderen warten dann auf ihn – und proben solange eben zu dritt, wie gesagt.

Da bin ich gespannt, ob es diesmal so läuft wie gedacht ….

Ätsch, war nix! Der gute Fenno konnte die Sache aus persönlichen sehr gut nachvollziehbaren Gründen doch nicht leisten. Dann tauchte noch ein weiterer Gitarrist auf, probte super mit, sagte zwei Gigs zu und – verschwand von der Bildfläche, ohne sich abzumelden. Nett, oder?

Kinners, jetzt ist Schluß mit lustig! Em Huisken’s jank frison ist jetzt ein Trio und bleibt es erstmal auch. Das sind: Em Huisken (voc, git, akk, bombarde), Heike Büsing (Highland Bagpipes, Small Pipes, Krummhorn), Benny Meier (drums, percussion). Die erste Probe war gut, Gigs dann demnächst. Den Benny kennen wir ja ausserdem schon lange ….

Frisian Celtic Folk – ein Bandprojekt des Musikers Em Huisken